Karriere mit Perspektive in der Verfahrenstechnik

Andres Berger

Andreas Berger, Head of Process Engineering and Technology

Karriere mit Perspektive in der Verfahrenstechnik

Mit fundierter technischer Ausbildung, vielseitiger Projekterfahrung und einem besonderen Gespür für Teamarbeit ist Andreas Berger seit vielen Jahren ein wertvoller Teil von Scheuch.

Nach seiner ersten Zeit im Unternehmen sammelte er wertvolle Erfahrungen außerhalb, bevor er 2024 als Head of Process Engineering and Technology zurückkehrte. Im folgenden Interview erzählt er, wie ihn seine beruflichen Stationen geprägt haben, welche Projekte in der Verfahrenstechnik ihm besonders am Herzen liegen und warum für ihn fachliche Weiterentwicklung und ein gutes Miteinander untrennbar zusammengehören.

Wie lange bist du bereits bei unserem Unternehmen?

Ich bin mit einer Unterbrechung seit 2007 Teil des Unternehmens. Nach meiner ersten Zeit bei Scheuch durfte ich einige Jahre außerhalb Erfahrungen sammeln, die mir fachlich und persönlich viel gebracht haben. Umso mehr freut es mich, seit 2024 wieder hier zu sein.

Kannst du uns ein wenig über deinen beruflichen Hintergrund erzählen?

Meine Ausbildung begann mit einer Lehre als Elektroinstallationstechniker, die ich 2005 erfolgreich abschloss. Da mich technische Zusammenhänge schon immer fasziniert haben, setzte ich meine Weiterbildung an der Abendschule der HTL Ried mit dem Schwerpunkt Automatisierungstechnik fort.
Später erweiterte ich mein Fachwissen durch ein Studium an der FH Oberösterreich in den Bereichen Verfahrenstechnik und Umwelttechnik. Diese Zeit war für mich nicht nur fachlich äußerst wertvoll, sondern vermittelte mir auch Disziplin und Ausdauer – Eigenschaften, die mich bis heute prägen.

Welche Positionen hattest du vor deiner aktuellen Rolle im Unternehmen?

Meine Laufbahn bei Scheuch begann in der Elektrotechnikabteilung, wo mein Schwerpunkt zunächst auf dem Zeichnen von Schaltplänen und dem Bau von Schaltschränken lag. Gelegentliche Einsätze bei Inbetriebnahmen gaben mir wertvolle Einblicke in die Praxis und den direkten Anlagenbetrieb.
Später verlagerte sich mein Fokus in Richtung Projektleitung und Verfahrenstechnik. Mehrere Jahre arbeitete ich in der damaligen Sparte Energy, wo ich zahlreiche Prozesse und Schnittstellen im Unternehmen intensiv kennenlernen konnte.
Zwischenzeitlich war ich in einem Unternehmen der chemischen Industrie tätig – eine spannende Phase, in der ich meinen fachlichen Horizont erweiterte und neue Perspektiven gewann. Seit 2024 bin ich zurück bei Scheuch und darf den Bereich Process Engineering and Technology verantworten.

Welches Projekt hat dich beruflich am meisten geprägt – sowohl in Bezug auf Erfolge als auch auf Herausforderungen?

Besonders geprägt hat mich ein mehrjähriges Projekt zur Prozessluft- und Rauchgasreinigung in der chemischen Industrie – von dem ersten Konzept bis hin zur Inbetriebnahme. Als Team haben wir die Verfügbarkeit von mehreren Produktionslinien um knapp 10 % steigern können, sodass zudem ein deutlich höherer Anteil an A-Qualität produziert werden konnte. Dabei habe ich fachlich enorm viel gelernt und die enge Zusammenarbeit im Team sehr geschätzt. Gleichzeitig war es auch meine größte Herausforderung, da ich viele technische, organisatorische und zwischenmenschliche Anforderungen koordinieren musste. Diese Zeit hat mir gezeigt, wie wichtig Geduld, Kommunikation und Kompromissbereitschaft sind.

Welche Projekte oder Aufgaben bereiten dir am meisten Freude?

Am meisten Freude macht mir, wenn aus einer ersten Idee ein funktionierendes System wird, das echten Mehrwert bringt – sei es technisch, organisatorisch oder im Miteinander. Entscheidend ist für mich ein gutes Teamgefüge, denn das macht aus meiner Sicht den größten Unterschied.

Wie möchtest du dich beruflich weiterentwickeln und welche Unterstützung erhältst du dabei vom Unternehmen?

Ich möchte mich fachlich kontinuierlich weiterentwickeln, neue Technologien kennenlernen und den Blick für das große Ganze schärfen. Dabei ist es mir wichtig, meine bisherigen Erfahrungen einzubringen und Neues zu lernen. Das Unternehmen unterstützt mich dabei mit Vertrauen, Verantwortung, offenem Austausch und der Möglichkeit, aktiv mitzugestalten – ebenso wie mit Weiterbildungsangeboten.

Was ist dein Ausgleich zur Arbeit?

Ich halte mich gerne mit Bewegung fit – nicht um mich zu messen, sondern um körperlich und mental im Gleichgewicht zu bleiben. Themen wie Ernährung, Regeneration und persönliche Energie gehören für mich dazu, gerade in fordernden Zeiten. Privat freue ich mich auf unsere Hochzeit im September – und eine kurze Auszeit danach.