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Presse

Höchster Auftragseingang der Unternehmensgeschichte der Scheuch Group

Scheuch fokussiert sich durch Neuorganisation auf das Komponenten- und Anlagengeschäft

Aurolzmünster, März 2019. Zum Ende des Geschäftsjahres 2018/19 hat die Scheuch Group erneut einen Rekord eingefahren. Mit einem weltweiten Auftragseingang von mehr als 250 Mio. Euro werden alle bisherigen Höchststände überschritten.

„Wir freuen uns sehr, dass uns Kunden aus verschiedensten Industrien und Regionen wiederholt das Vertrauen aussprechen. Dies ist unseren hochentwickelten Technologien zu verdanken und dem unermüdlichen Einsatz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, auf die wir sehr stolz sind“, sagt Stefan Scheuch, Geschäftsführer der Scheuch Group.

Der Vision der Scheuch Group „sustainable technologies ensure a clean planet for generations to come“ folgend, wird das internationale Familienunternehmen auch in Zukunft alles dafür tun, um ihre Kunden in die Lage zu versetzen, schädliche Emissionen zu vermeiden. Damit dies gelingt, braucht es nicht nur zukunftsweisende Technologien, die helfen Schadstoffe wie Feinstaub, Quecksilber, NOx, VOC aus industriellen Prozessen herauszufiltern. Es braucht auch eine Organisationsstruktur, die sich auf den jeweiligen Aufgabenbereich eindeutig fokussieren kann; dies betrifft alle Unternehmensbereiche einer Wertschöpfungskette.

Um die Scheuch Group in die Lage zu versetzen, auch in Zukunft diese Aufgaben zu erfüllen, hat man sich für eine Neuorganisation der Scheuch Group entschieden. Im Mittelpunkt dieser Veränderung steht die Implementierung von einzelnen, autark agierenden Business Units, die durch eine übergeordnete Holding geführt werden. Hierbei übernehmen die Business Units die operative Verantwortung für die gesamte Wertschöpfungskette ihres Geschäftsbereiches. Die Business Units fokussieren sich auf einzelne Industrieanwendungen oder Regionen. Sie verfügen über eigene Produktionsstandorte und eigene Montage- und Serviceteams.

„Durch die Gründung der Business Units nehmen wir Geschwindigkeit auf, schaffen mehr Kundennähe und können auf die Veränderung von Märkten schneller reagieren“, so Jörg Jeliniewski. „Wir stärken hierdurch unsere Position als Lösungsanbieter und sind für unsere Kunden ein `One-Stop-Shop´ von Forschung & Entwicklung, Engineering, Anlagenbau, Produktion von Key Equipment bis zum After Sales Services – und dies alles aus einer Hand.“

Die neu geschaffene Holding übernimmt hierbei nicht nur die Führung und Steuerung der Business Units, sondern ebenso die Aufgabe, die Scheuch Gruppe technologisch weiterzuentwickeln. Damit das gelingt, wird auf Holding Ebene der Fachbereich „Innovation Factory“ etabliert. Dieser Bereich übernimmt nicht nur die zentralen Forschungsaufgaben, sondern treibt die Innovationskraft der Scheuch Gruppe weiter voran. Themen wie Produktneuentwicklung, Zusammenarbeit mit Start-ups, neue Geschäftsmodelle, Digitalisierung etc. sind nur einige der wichtigen Punkte.

„Wir sind uns sicher, mit der Neuorganisation die Weichen für das zukünftige Wachstum der Scheuch Group gestellt zu haben“, betont Stefan Scheuch. „Auf diese Weise werden wir auch in Zukunft unserer Rolle als Technologieführer und Vorreiter in Sachen Umweltschutz gerecht. Der Klimawandel ist kein Märchen, sondern Realität. Die Aufgaben, die sich daraus ergeben, gehen jeden an. Wir stellen uns dieser Verantwortung und werden auch in Zukunft unseren Beitrag leisten für unser Land und die Menschen“, so Stefan Scheuch.

 

Rückfragehinweis:

Geschäftsführung der Scheuch Group
Stefan Scheuch und Jörg Jeliniewski

E-Mail: m.seyfried@scheuch.com

Sommerfrische für Kinder bei Scheuch

Zwei Wochen voller Spiel, Spaß und Action: Die Scheuch GmbH mit Hauptsitz in Aurolzmünster öffnet Mitte August ihre Pforten für die Kinder von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Aurolzmünster, August 2018. Berufstätige Eltern wissen um das leidige Thema Bescheid: Was tun mit den Kids während der langen Sommerferien? Das Thema „Ferienbetreuung“ kann schnell zur Belastungsprobe werden. Als zertifiziertes familienfreundliches Unternehmen unterstützt die Scheuch GmbH ihre Belegschaft durch das Angebot eines zweiwöchigen Programms. „Als einer der größten Arbeitgeber der Region Innviertel nehmen wir unsere Verantwortung gegenüber unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr ernst. Wir haben uns entschlossen, die beliebte Kinderbetreuung von einer auf zwei Wochen auszudehnen. Damit wollen wir die Überbrückung der Sommerferien ein Stück weit erleichtern und unsere Wertschätzung gegenüber unserem Personal zum Ausdruck bringen“, so Stefan Scheuch, Geschäftsführer der Scheuch GmbH, dessen beide Töchter letztes Jahr an den Workshops teilgenommen haben.

Perspektivenwechsel: Durch die Augen eines Kindes

Die Arbeitsgruppe „Beruf & Familie“ hat ein umfangreiches Angebot in Zusammenarbeit mit den Kinderfreunden auf die Beine gestellt. Am Programm stehen schwerpunktmäßig Themen wie die spielerische Auseinandersetzung mit dem Schutz unserer Umwelt, sportliche Aktivitäten und jede Menge Experimente im Freien sowie in der Lehrwerkstatt von Scheuch. Fehlen darf auch nicht die Führung durch die Produktion, die bereits letztes Jahr für große Begeisterung sorgte: „Der Wissendurst junger Menschen ist beeindruckend. Die Kids stellen so viele interessante Fragen, es werden Dinge hinterfragt, die wir Erwachsene als selbstverständlich hinnehmen. Kinder haben einen ganz anderen Zugang zu gewissen Themen, das ist auch für uns eine große Bereicherung“, freut sich Stefan Scheuch.

Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Die Scheuch GmbH ist bereits seit 2012 als familienfreundliches Unternehmen auditiert. Es ist Teil der Firmenkultur, die soziale Einstellung, Nachhaltigkeit, Verantwortung sowie Fairness zu fördern und zu leben. Diese Werte sind bereits seit über 50 Jahren im Fokus der Eigentümerfamilie. Qualifizierte Angestellte schätzen die Möglichkeit ein aktives Familienleben führen zu können. Sie danken es mit Motivation und Engagement – ein „Win-Win-Situation“ die ihresgleichen sucht.

Rückfragen:

Scheuch GmbH
Thérèse Oberschmidleitner, BA
Public Relations
t.oberschmidleitner@scheuch.com
Weierfing 68, 4971 Aurolzmünster
Tel.: +43 7752 905-5189
www.scheuch.com

Technik trifft auf Kunst

Feierliche Einweihung des Kunstwerkes "Turbulenz" bei der Scheuch GmbH
in Aurolzmünster am 09. März 2018

Aurolzmünster, 09. März 2018. "Turbulenz" - so stürmisch titelt die neue Installation der Künstlergruppe "Wüdwux" im Auftrag des Innviertler Anlagenbauers Scheuch. Das aus Stahl gefertigte Kunstwerk ziert seit heute den Eingangsbereich des hinteren Bürokomplexes am Stammsitz des Unternehmens in Aurolzmünster. Eingeweiht wurde die dreidimensionale Kreation aus Luftströmungen in Anwesenheit der Künstler sowie der Geschäftsführer der Scheuch GmbH DI Stefan Scheuch und DI Jörg Jeliniewski. Nicht fehlen durften auch die Lehrlinge, die tatkräftig an der Realisierung des Sinnbildes für Strömungslinien mitwirkten.

Wo vorher eine nackte Mauer war, hängt nun ein grazil anmutendes Kunstwerk aus Stahl im hinteren Bürogebäude von Scheuch in Aurolzmünster. Die Aufgabe des Trios "Wüdwux" (Mitglieder der Innviertler Künstlergilde) war ein Objekt zu kreieren, das den Wirkungskreis des Unternehmens widerspiegelt. Das ureigenste Element des Technologieführers Scheuch war und ist immer noch "Luft" in all ihren Facetten. "Das Werk `Turbulenz´ wurde bewusst in der Farbe Weiß beauftragt, da es auf dem Hintergrund der weißen Wand schlicht und eindringlich die Reinheit der Luft symbolisiert. Es ist ein Abbild des Erfolgs unseres Unternehmens, der in der Entwicklung von Anlagen für reine Luft begründet liegt", zeigt sich Jörg Jeliniewski erfreut über die Übereinstimmung des Artefakts mit der täglichen Herausforderung von Scheuch industrielle Emissionsausstöße zu minimieren.

Inspiriert wurden die Künstler von CFD- und Strömungssimulationen komplexer Anlagen aus der Forschungs- und Entwicklungsschmiede von Scheuch. Ergebnis ist eine raumgreifende Wandgestaltung im Spiel von Licht und Schatten, die an Luftströmungen technischer Analysen erinnert. Ausgehend von dieser Linien-Struktur wurde eine dreidimensionale Kreation entwickelt, in der sich einzelne Teile aus der Fläche ausklappen und in spitzen Wellenformen dynamisch über die Gestaltung verlaufen. "Das Stahlobjekt soll den Eindruck von Luft, die eine Oberfläche verwirbelt, vermitteln. Wie ein Lufthauch in einem Blatt oder Wellen, die pulsierend an- und abschwellen", beschreibt der Bildhauer Mag. Thomas Waldenberger seine Schöpfung.

An der Realisierung der Installation mitwirken durften auch die Lehrlinge der Scheuch GmbH. "Es hat großen Spaß gemacht mit den eigenen Händen an der Entstehung eines Kunstwerkes mitzuarbeiten. Wir haben die ausgeklappten Elemente manuell aufgebogen, dazu haben wir gerundete Holzblöcke und verschiedenste Werkzeuge aus der Metallbearbeitung verwendet", so Tobias Schneebauer, in der Lehre zum Elektroanlagentechniker bei Scheuch.

Der Aspekt, die jungen Nachwuchstechniker von Scheuch zu beteiligen, war dem Geschäftsführer DI Stefan Scheuch besonders wichtig: "Unsere Lehrlinge in der Umsetzung des Entwurfes einzubinden, war von Anfang an Voraussetzung in der Vergabe des Projektes an die Künstler. Gleichzeitig wollten wir auch die regionale Kulturlandschaft unterstützen - daher fiel die Wahl auf das Netzwerk Wüdwux aus der Innviertler Künstlergilde."

Eckdaten zum Objekt:

Das facettenreiche Werk "Turbulenz" ist rund 5 Meter breit und 3 Meter hoch sowie 350 kg schwer. Es ist über drei Stockwerke zu betrachten und besteht aus massivem Stahl, der mit einer weißen Pulverbeschichtung versehen wurde. Entworfen wurde es vom Künstlertrio "Wüdwux" aus der Innviertler Künstlergilde; die Realisierung erfolgte im Rahmen eines Workshops mit den Lehrlingen der Scheuch GmbH. Ausgestellt ist die Installation im hinteren Bürogebäude von Scheuch in Aurolzmünster seit Anfang März 2018.

Teilnehmer der Einweihungsfeierlichkeiten:

Künstler-Trio Wüdwux: Mag. Thomas Waldenberger, Alexander Flotzinger und Meinrad Mayrhofer Geschäftsführer der Scheuch GmbH: DI Stefan Scheuch und DI Jörg Jeliniewski Lehrlinge der Scheuch GmbH

Rückfragen:

Scheuch GmbH
Thérèse Oberschmidleitner, BA
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t.oberschmidleitner@scheuch.com
Weierfing 68, 4971 Aurolzmünster
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Download Die Wandinstallation „Turbulenz“ symbolisiert Luftströmungen, inspiriert von technischen Simulationen komplexer Anlagen für die Luftreinhaltung.
Download Erschaffen wurde das Kunstwerk, das nun im hinteren Bürogebäude von Scheuch in Aurolzmüntser ausgestellt ist, vom Innviertler Künstler-Trio „Wüdwux“.
Download Die Geschäftsführer der Scheuch GmbH, DI Jörg Jeliniewski und DI Stefan Scheuch freuten sich besonders, regionale Künstler durch das Projekt unterstützen zu können.
Download DI Jörg Jeliniewski und DI Stefan Scheuch, Geschäftsführer der Scheuch GmbH.
Download (v.l.n.r.) DI Stefan Scheuch (Geschäftsführer der Scheuch GmbH) mit den Künstlern „Wüdwux“ bestehend aus Alexander Flotzinger, Mag. Thomas Waldenberger sowie Meinrad Mayrhofer und DI Jörg Jeliniewski (Geschäftsführer der Scheuch GmbH).
Download (v.l.n.r.) DI Stefan Scheuch (Geschäftsführer der Scheuch GmbH), Tobias Schneebauer (Scheuch Lehrling) mit den Künstlern Alexander Flotzinger , Mag. Thomas Waldenberger sowie Meinrad Mayrhofer und Emanuel Kienast (Scheuch Lehrling) sowie DI Jörg Jeliniewski (Geschäftsführer der Scheuch GmbH).
Download Das Künstler-Trio „Wüdwux“ bestehend aus Alexander Flotzinger, Mag. Thomas Waldenberger und Meinrad Mayrhofer.
Download Die jungen Nachwuchstechniker wirkten tatkräftig an der Realisierung des Werkes aus Stahl mit.

Scheuch LIGNO erweitert Produktprogramm für das Handwerk

Scheuch LIGNO expandiert: Seit 1. Januar 2018 ist die IPE Produktionsgesellschaft für Entsorgungssysteme mbH mit Stammsitz in Baden-Württemberg Teil der Scheuch-Gruppe. IPE bietet besonders dem Holz-Handwerk mit Filteranlagen, Absauganlagen und Brikettpressen optimale Lösungen. Die IPE-Systeme bereichern das Produktprogramm des Lufttechnik-Spezialisten Scheuch LIGNO aus Österreich.

Mehrnbach/Oberösterreich, 15.01.2018. Die deutsche IPE Produktionsgesellschaft für Entsorgungssysteme mbH hat ihren Hauptsitz in Dornstadt und eine Produktionsstätte mit Servicestützpunkt in Scheibenberg im Erzgebirge. "IPE punktet bei mobilen Entstaubern sowie bei stationären Absauganlagen mit einem modularen, flexiblen Baukastensystem. Interessant ist dieses System auch, wenn begrenzte Räumlichkeiten die Planung bestimmen. Zudem ermöglicht es für die Kunden individuelle Lösungen und problemlose Erweiterungen der Anlagen, selbst noch nach Jahrzehnten", betont Ing. Alois Burgstaller, Geschäftsführer der Scheuch LIGNO GmbH.

Abgerundet wird das Portfolio durch Absackstationen, Schnecken, Flachaustragungen und Rührwerke, Zwischensilobehälter, Container, Brikettpressen, Ventilatoren, Steuerungen und Schaltschränke, Schweißrauchabsaugungen sowie Farbnebel-Absauganlagen und Absaugtische. Das IPE-Produktprogramm ergänzt besonders für die Handwerksbereiche Holz, Papier, Textil und Metall die Palette der Scheuch LIGNO ideal.

Die Holzbranche ist eines der ältesten Marktsegmente der Scheuch-Gruppe. Für Handwerk und Industrie bietet die Scheuch LIGNO GmbH im Bereich Holz und bei artverwandten Materialien ausgefeilte Technologien für die Luftreinhaltung.

Zum umfangreichen Produktportfolio der Scheuch LIGNO GmbH aus Mehrnbach (Oberösterreich) zählen unter anderem Absaug- und Entstaubungsanlagen, Absaugsysteme für die Oberflächenbeschichtung, mechanische und pneumatische Förderanlagen, Silo-Lösungen sowie geprüfte Konzepte für den Brand- und Explosionsschutz.

Rücksprachehinweis:
Dr. Christian Huber
uphill sports PR & Communication
Tel.: +43 (0)676 4460026
E-Mail: c.huber@uphill-sports.com

Download Klaus Schade übergibt die IPE an Scheuch LIGNO Geschäftsführer Alois Burgstaller

Scheuch und Elektroautos BMW i3 nehmen Fahrt auf

Die Scheuch Gruppe kauft für Standort Aurolzmünster zwei BMW i3 als nachhaltige Alternative für kurze Dienstfahrten.

Aurolzmünster, 21. Juni 2017. Technologie für reine Luft im Blut: Mit dem Ankauf von zwei BMW i3 Elektroautos setzt der Technologieführer für Luft- und Umwelttechnik Scheuch ab sofort auf innovative und nachhaltige E-Mobilität und bietet somit seinen über 670 Mitarbeitern am Standort Aurolzmünster eine nachhaltige Alternative für kürzere Dienstfahrten an. Mit einer Taufe feierte das Unternehmen die Ankunft der beiden Elektroautos von BMW Hütter sowie die Fertigstellung der zwei E-Tankstellen.

Komplette Presseaussendung 21.06.2017

Scheuch überschreitet Rekordmarke bei Auftragseingang

Die Scheuch Gruppe schließt das Geschäftsjahr 2016/17 erstmals mit über 200 Mio. Euro Auftragseingang.

Aurolzmünster, 29. März 2017. Der konsequente Wachstumskurs der Scheuch Gruppe wird mit dem höchsten Auftragseingang seit der Firmengründung vor über 50 Jahren bestätigt. Über 200 Mio. Euro konnte der Technologieführer in der industriellen Reinhaltung von Luft im Geschäftsjahr 2016/17 erwirtschaften. Das Rekordergebnis ist Ausgangsbasis für den weiteren Ausbau der Aktivitäten am DACH-Heimatmarkt und den länderübergreifenden Projekten mit den weltweiten Niederlassungen der Scheuch Gruppe. Allen voran stehen aktuell die Gründung eines neuen Außenbüros in Deutschland mit Schwerpunkt auf die Metall-Industrie und die stetige Intensivierung der Zusammenarbeit mit den beiden akquirierten Tochtergesellschaften in den USA.

Die Zahl der Weltbevölkerung steigt kontinuierlich, allerorts wächst der Bedarf an Rohstoffen, Nahrungsmitteln und Energie. Parallel zu dieser rasanten Entwicklung rückt der Umweltschutz immer stärker in den Fokus. Die Antwort darauf liefert Scheuch mit einem umfassenden Lösungsportfolio für die Luftreinhaltung in der Industrie. Das Geheimnis des Erfolgs liegt dabei in der Technologie begründet: „Saubere Luft ist unsere Mission – mit unseren Anlagen zur Reduzierung industrieller Emissionen begleiten wir unsere internationalen Kunden quer über die Kontinente. Mit unseren weltweiten Niederlassungen sind wir stets auch ein Partner vor Ort – die Nähe zum Kunden ist unerlässlich“, so DI Jörg Jeliniewski, Geschäftsführer der Scheuch GmbH, über das internationale Anlagengeschäft der Scheuch Gruppe.

Vor diesem Hintergrund überschreitet Scheuch mit Abschluss des Geschäftsjahres 2016/17 erstmals die Grenze von 200 Mio. Euro Auftragseingang. „Die äußerst positive Bilanz ist ein Beweis dafür, dass wir mit der Internationalisierung auf dem richtigen Weg sind“, freut sich DI Stefan Scheuch, Geschäftsführer der Scheuch GmbH.

Starke Wurzeln im DACH-Raum

„Bei allen weltweiten Wachstumsbestrebungen dürfen wir keinesfalls den DACH-Heimatmarkt aus den Augen verlieren – durch hier getätigte Investitionen bleiben wir konstant wettbewerbsfähig und können so auch die Standorte in Oberösterreich langfristig absichern“, sind sich Stefan Scheuch und Jörg Jeliniewski einig. Erst kürzlich wurde eine neue Niederlassung mit Ausrichtung auf die Bearbeitung der Metall-Industrie in Recklinghausen im Bundesland Nordrhein-Westfalen gegründet. Vier neue Mitarbeiter bringen von Deutschland aus ihre jahrelange Erfahrung über die Entwicklung und Produktion von neuen Lösungen für die Absaugung, Entstaubung und Abgasreinigung der Metallbranche ein.

Zusammengerückt: Gemeinsame Projekte verbinden

„Die Strecke von Österreich in die USA ist zwar wesentlich länger als die Distanz zwischen den europäischen Niederlassungen und dem Headquarter in Aurolzmünster, der Scheuch Spirit hat es aber trotzdem über den großen Teich zu unseren neuen Tochtergesellschaften geschafft,“ berichtet Stefan Scheuch stolz. Maßgeblich beteiligt an dieser positiven Entwicklung ist der intensive Ausbau der Zusammenarbeit zwischen der Kollegenschaft in den Staaten und am Stammsitz. Erst kürzlich konnte ein Großauftrag mit vereinten Kräften an Land gezogen werden. Der Kunde, ebenfalls mit Hauptsitz in Europa, gab Scheuch den Zuschlag für eine Turn-Key-Lösung, da das Projektmanagement in den USA über Schust Engineering garantiert werden konnte. „Wir haben uns als natives US-Unternehmen mit Zugriff auf Technologie aus dem Herzen Europas positioniert – dieses lokale Set-Up in Nordamerika war entscheidend für den Auftraggeber“, freut sich Jeliniewski über das Vertrauen des Kunden.

Dieses Projekt zeigt beispielhaft, dass gemeinsame Ziele verbinden – „wir sind wieder ein Stück weit enger zusammen gerückt“, ist Stefan Scheuch überzeugt. Auch in Zukunft wird die Integration der neuen Gesellschaften eine große Rolle spielen. „Letzten Endes ist es aber die Vielfalt innerhalb der Scheuch Gruppe, die uns in Summe erfolgreich macht“, so der Geschäftsführer aus der zweiten Generation der Scheuch Familie abschließend.

Rückfragen:
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Thérèse Oberschmidleitner, BA
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Scheuch Unternehmensfamilie wächst weiter in den USA

Zweite Akquisition in Nordamerika: Scheuch Gruppe kauft das US-Unternehmen Schust Engineering Inc. mit rund 18 Millionen Dollar Jahresumsatz.

Aurolzmünster/Oberösterreich, 14. Dezember 2016. Die Scheuch Gruppe mit Hauptsitz im Innviertel kauft zum Jahresende erneut ein Familienunternehmen in den USA. Mit der Akquisition von Schust Engineering Inc. in Auburn (Indiana) erweitert der Technologieführer auf dem Gebiet der industriellen Luftreinhaltung seine Marktanteile auf der anderen Seite des großen Teiches. Künftig soll das gesamte Nordamerika-Geschäft unter dem Dach einer Business Unit "North America" gebündelt werden, mit dem Ziel die gesamte Wertschöpfungskette von Scheuch-Technologie in den USA abzudecken.

Ergänzend zum Gerätespezialisten CAMCORP Inc. mit Hauptsitz in Lenexa/Kansas City, reiht sich mit Schust Inc. ein weiterer namhafter Betrieb in die Unternehmensgruppe ein. Die inhabergeführte Firma Schust Engineering verfügt über rund 70 Mitarbeiter und einen Jahresumsatz von etwa 18 Mio. US-Dollar. Neben dem Sitz in Fort Wayne hat der Spitzenbetrieb Standorte in Auburn, Indianapolis, Pittsburgh und Monterrey (Mexiko).

Der Anlagenbauer Schust fokussiert sein Geschäft schwerpunktmäßig auf die Entwicklung und Auslegung von Luftreinhalte-Technologie für die Großindustrien Metall, Gießerei, Glas und ähnliche Industriezweige. Das Unternehmen versteht sich selbst als Engineering-Gesellschaft mit eigener Produktion, Montage und Inbetriebnahme. Mit dieser breiten Aufstellung kann die Scheuch Gruppe auch in Nordamerika flächendeckend ganz nahe am Kunden sein. Als Gerätelieferant bildet CAMCORP gekoppelt mit der Anlagenbau-Expertise von Schust die ideale Kombination für die Bedürfnisse des Marktes.

"Die USA ist die größte Wirtschaftsmacht der Welt - deswegen haben wir uns auch dazu entschlossen, hier permanent vertreten zu sein. Mit den Kompetenzen als Anlagenbauer ist Schust in der Lage komplette Turn-Key-Projekte eigenständig abzuwickeln; CAMCORP überzeugt durch seine Spezialisierung auf das Geräte- und Komponenten-Geschäft. Beide zusammen bilden die optimale Ausgangsbasis für das kontinuierliche Wachstum der Scheuch Gruppe in den USA", so Jörg Jeliniewski, Geschäftsführer der Scheuch GmbH.

Stefan Scheuch betont: "Ganz wichtig ist in dieser Hinsicht auch der Wissenstransfer zwischen den Gesellschaften und der Austausch von Know-how in beide Richtungen - wir können nur erfolgreich wachsen, wenn wir voneinander lernen und auf einer Augenhöhe arbeiten."

Gebündelte Kräfte in der Business Unit North America

Um die Synergieeffekte optimal ausschöpfen zu können wurde kürzlich die Business Unit North America gegründet. Diese soll in Zukunft als Dach für die Tochtergesellschaften CAMCORP Inc. und Schust Engineering Inc. fungieren. "Während der Konsolidierungsphase ist es besonders wichtig, beide Unternehmen organisatorisch und kommunikativ in die Scheuch Gruppe zu integrieren; der Scheuch Spirit soll auch über den großen Teich hinaus spürbar sein", betont Jeliniewski. Scheuch wird durch den Erwerb beider eigentümergeführten Gesellschaften in der Lage sein, die gesamte Wertschöpfungskette von Engineering, Fertigung, Montage, Inbetriebnahme und Aftersales in Nordamerika mit eigenen Mitarbeitern abzubilden. "Es ist uns wichtig während des Integrationsprozesses der beiden Gesellschaften unsere etablierte europäische Technologie auf den US-Markt zu transferieren; nicht zuletzt wird sich dadurch auch unsere eigene Produktpalette kontinuierlich erweitern", unterstreicht Scheuch.

Scheuch setzt weltweiten Wachstumskurs fort

Die Scheuch Gruppe ist auf nachhaltiges, profitables Wachstum ausgerichtet - dieser Weg wird auch im kommenden Jahr fortgesetzt. Im Fokus stehen Weltmärkte wie beispielsweise China, Südamerika und der Mittlere Osten. Dabei wird jegliche Entwicklung immer unter dem Gesichtspunkt der langfristigen Wirtschaftlichkeit geplant. Das macht letzten Endes den internationalen Erfolg der Scheuch Gruppe aus.

Mit Abschluss des Geschäftsjahres 2016/17 ist ein planmäßiger Auftragseingang von 200 Mio. Euro für die Unternehmensgruppe zu erwarten, der Höchste seit der Gründung der Firma vor über 50 Jahren. Begründet liegt dies in der konsequenten Ausrichtung als Technologieführer - wie sich auch eindrucksvoll mit der Ausstattung des nunmehr emissionsärmsten Zementwerks der Welt in Kirchdorf/Oberösterreich durch die innovative DeCONOx-Technologie von Scheuch zeigt.

Kontakt Schust Engineering, Inc.

Rückfragen:
Scheuch GmbH
Thérèse Oberschmidleitner, BA
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t.oberschmidleitner@scheuch.com
Weierfing 68, 4971 Aurolzmünster
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OTS-Pressemeldung

Download Michael Kostka - Managing Director Scheuch Corporate Invest, Franz Söllhinger - Managing Director Scheuch Corporate Invest, Ray Tedfort - Leader Pittsburgh Office Schust, Jim Winebrenner - Vice President Finance Schust, John Luttman - President Schust

Scheuch LIGNO GmbH in Mehrnbach feierlich eröffnet

Nach etwas mehr als einem Jahr Bauzeit wurde der Firmensitz der Scheuch LIGNO GmbH in Mehrnbach, Oberösterreich, am 20. Mai feierlich eröffnet. Das im März 2015 gegründete Unternehmen kann auf ein erfolgreiches erstes Geschäftsjahr zurückblicken - mit dem klaren Ziel, in den nächsten Jahren weiter wachsen zu wollen.

Mit der Familie Scheuch und dem Team der Scheuch LIGNO feierten auch zahlreiche Ehrengäste aus Politik und Wirtschaft, unter ihnen Oberösterreichs Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, die Eröffnung des neuen Firmensitzes in Mehrnbach. Im Rahmen des Festabends wurde auch das Kunstwerk "Der Dialog", geschaffen von Heinrich Göbl, einem langjährigen Freund der Familie Scheuch, vor dem Firmengebäude enthüllt. "Dieses Kunstwerk hat Symbolkraft. Es geht um den Dialog - die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen miteinander sprechen und nicht gegeneinander schweigen", erklärte der Künstler. Die Segnung des Unternehmens nahm der Mehrnbacher Diakon Johann Traunwieser vor. Abgeschlossen wurde die Eröffnungsfeier mit einem "Tag der offenen Tür" am 21. Mai, bei dem sich Hunderte Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit nicht entgehen ließen, den neuen Betrieb zu besichtigen.

"Die erfolgreiche Entwicklung des Familienunternehmens Scheuch vom kleinen Gewerbebetrieb zum international tätigen Technologieführer ist mittlerweile ein Stück Wirtschaftsgeschichte unseres Landes", sagte Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer. "Unternehmen wie Scheuch LIGNO zeigen vor, dass sich Oberösterreich im internationalen Wettbewerb mit hoher Innovationskraft gut behaupten kann. Es muss uns aber bewusst sein, dass wir uns immer neu anstrengen müssen und unter keinen Umständen glauben dürfen, uns auf dem Erreichten ausruhen zu können. Notwendig sind dabei optimale Rahmenbedingungen, wie ein gutes Innovations- und Investitionsklima im Land. Für ein derartiges Klima ist die Politik in hohem Maße mitverantwortlich, indem sie verlässlich und berechenbar ist." "Die Firma Scheuch genießt als Unternehmen einen sehr guten Ruf. Deshalb freut es mich ganz besonders, dass sich dieses Vorzeige-Unternehmen bei uns in der Gemeinde angesiedelt hat", erklärte Georg Stieglmayr, Bürgermeister der Gemeinde Mehrnbach.

komplette Presseaussendung

Scheuch wechselt auf Autodesk

Um in Konstruktion und Entwicklung zukunftsfähig zu bleiben, tauscht die Scheuch GmbH ihre gesamte Software in diesem Bereich aus. Der Autodesk Platinum Partner CIDEON (ehemals mcds datensystem gmbh), Linz, hat das weltweit größte Ablöseprojekt gewonnen. Das Unternehmen, vertreten durch Geschäftsführer Harald Schrenk, genießt einen herrvorragenden Ruf als Prozess- und Datenexperte.

Das Familienunternehmen Scheuch ist weltweit für seine innovativen Lösungen im Bereich der Luft- und Umwelttechnik bekannt. Schon früh hat der Impulsgeber die Chancen von Industrie 4.0 erkannt: Die vernetzte Entwicklung und Fertigung ermöglicht, Kundenanforderungen sehr schnell aufzunehmen und umzusetzen sowie die eigenen Ressourcen optimal einzusetzen. Grundvoraussetzung dafür ist allerdings, dass Produktdaten von der ersten Konzeption bis zur Fertigung zur Verfügung stehen.

Um in einem einzigen IT-System medienbruchfrei mit denselben Daten zu planen und zu konstruieren, ersetzt Scheuch seine gesamte Konstruktions- und Datenmanagementsoftware (kurz CAD/PDM) durch Autodesk Produkte. Damit setzt das österreichische Familienunternehmen Maßstäbe, denn laut Hersteller handelt es sich um das bisher größte Ablöseprojekt weltweit. Insgesamt 180 Arbeitsplätze werden mit der 3D-Konstruktions- und Planungssoftware ausgestattet.

Gewonnen hat dieses Projekt die Linzer CIDEON GmbH. Im Rahmen eines halbjährlichen Evaluierungsprojekts setzte sie sich in einem starken Wettbewerbsumfeld durch. Erst seit Mitte Januar 2016 trägt das Unternehmen den Namen der deutschen Mutter. Als CIDEON GmbH ist der erfahrene Autodesk-Partner mit Kunden wie Siemens VAI und Linde Gas eine der ersten Adressen im österreichischen Engineering-Software-Markt. Auch Stefan Scheuch, dem Geschäftsführer der Scheuch GmbH, war das Unternehmen bekannt: „Die mcds datensystem GmbH – heute CIDEON – hat hohe Kompetenz bei der Implementierung von Engineering-Prozesse und beim Datenmanagement in diesem Bereich. Deshalb haben wir das Softwareunternehmen in die engere Wahl gezogen. Das Evaluierungsprojekt hat gezeigt: CIDEON kann uns mit Autodesk ein zukunftsfähiges Engineering-Umfeld schaffen.“

Sascha Treml, Leiter dieses Projekts bei Scheuch: „Das bedeutet einen Quantensprung für das konzernweite Datenmanagement. Von all unseren internationalen Standorten aus greifen die Kollegen auf dieselben Entwürfe in Konstruktion und Entwicklung zu.“ CIDEON implementiert einen durchgängigen, in die betriebswirtschaftliche Software integrierten Prozess von der Planung über die Detailkonstruktion bis zum Einkauf. Mit einem Exportanteil von 80 Prozent verschafft sich das Technologieunternehmen so einen Wettbewerbsvorteil, der nicht zuletzt dem Standort Aurolzmünster zugute kommt.

 

 

Scheuch auf Wachstumskurs

Scheuch Gruppe kauft US-Marktführer CAMCORP im Bundesstaat Kansas mit rund 18 Mio. Dollar Jahresumsatz

Die Scheuch Gruppe hält seit Anfang des Jahres eine Mehrheitsbeteiligung des US-amerikanischen Unternehmens CAMCORP (Lenexa/Kansas City). Mit diesem Schritt setzt das Unternehmen mit Hauptsitz in Aurolzmünster/OÖ den bereits eingeschlagenen Globalisierungskurs konsequent fort. Der Zukauf des familiengeführten Betriebs mit über 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern liefert die optimale Ausgangsbasis für den Eintritt in den nordamerikanischen Markt. Die Akquisition wird der Scheuch Gruppe im Jahr 2016 ein anorganisches Wachstum von rund 20 Mio. Euro einbringen.

 

Offizielle Presseaussendung

Die Geschäftsführer: Jörg Jeliniewski und Stefan Scheuch mit Scheuch-Ventilatoren
Download Die Geschäftsführer: Stefan Scheuch und Jörg Jeliniewski mit Scheuch-Ventilatoren

Gleichenfeier bei der Scheuch Ligno GMBH

Mehrnbach, 18. September 2015. Ende März wurde der Spatenstich gefeiert, weniger als ein halbes Jahr später stand am 18. September bei der Scheuch LIGNO GmbH in Mehrnbach, Oberösterreich, bereits die Gleichenfeier auf dem Programm. In das moderne Büro- und Produktionsgebäude für die am 1. März 2015 neugegründete Tochterfirma investiert die Scheuch Gruppe rund acht Millionen Euro. 

Ing. Alois Burgstaller, Geschäftsführer der Scheuch LIGNO GmbH, konnte bei der Gleichenfeier im Versandbereich der neuen Fertigung zahlreiche Gäste der am Bau beteiligten Firmen, Geschäftspartner, die FirmengründerAlois und Anna Elisabeth Scheuch sowie Medienvertreter begrüßen. Die Geschäftsführer der Scheuch GmbH, DI Stefan Scheuch und DI Jörg Jeliniewski, waren bei der Gleichenfeier der neuen Tochterfirma ebenfalls mit dabei.

Der Architekt des Neubaus, DI Andreas Matulik, informierte über den Baufortschritt und die weiteren Bau-Etappen. Ing. Birgit Mayr, Geschäftsführerin der Bau Mayr GmbH, nannte beeindruckende Zahlen: 28.000 m³ Erde wurden für den Neubau ausgehoben, 3.865 m³ Beton und 412.000 kg Baustahl verarbeitet. 15.000 Stunden war ihr Team im Einsatz, in Spitzenzeiten fast 30 Mann.

Bereits Mitte Oktober kommt ein erster Teil der Maschinen in die neuen Produktionshallen nach Mehrnbach. Bis Ende Oktober soll der Umzug der Fertigung von Aurolzmünster nach Mehrnbach abgeschlossen sein. Die Büroräume werden voraussichtlich Ende Februar bezogen.

Bereich Holzhandwerk der LBH GmbH innerhalb kürzester Zeit erfolgreich integriert

In der Scheuch LIGNO GmbH bündeln zwei starke Partner, die Sparte Holzindustrie der Scheuch GmbH und der Bereich Holzhandwerk der Firma LBH GmbH, ihre Kräfte. „Der Bereich Holzhandwerk der LBH GmbH wurde innerhalb kürzester Zeit erfolgreich in die Scheuch LIGNO GmbH integriert. Die Vertriebsmannschaft von LBH hat ihren Sitz jetzt bereits in Mehrnbach. Das Montage-Team von LBH wurde mit 1. Juli integriert. Alle Aufträge des Bereichs Holzhandwerk der LBH laufen bereits über die Scheuch LIGNO. Andererseits fertigt die LBH für die Scheuch LIGNO Produkte wie Entstauber oder Schleiftische in Wolfsegg, ein wichtiger Standort für uns“, berichtete Ing. Alois Burgstaller.

Positive Auftragslage – hohes Umsatzziel dürfte erreicht werden

Die Auftragslage und die Entwicklung des Umsatzes verliefen bisher äußerst positiv. „Wir haben uns bereits für unser erstes Jahr ein sehr hohes Ziel gesetzt. Und trotz Umsatzeinbußen in Russland sieht es danach aus, dass wir dieses hohe Umsatzziel erreichen können. Wir konnten durch neue, innovative Produkte punkten, unterstützt durch ein großartiges, engagiertes Team“, erklärte Burgstaller. „Auch wenn wir aufgrund der sehr guten Auftragslage in der Startphase hie und da natürlich an unsere Grenzen gestoßen sind. Wir passen unsere Ressourcen entsprechend dieser Auftragslage an. So werden wir in der neuen Produktionshalle hier in Mehrnbach viel größere Fertigungs- und Lagerkapazitäten haben, die wir auch entsprechend nutzen werden. Zudem wird die LBH in Wolfsegg für uns einige Produkte und Teile noch flexibler und schneller herstellen können.“

Scheuch LIGNO GmbH schafft weitere Arbeitsplätze

Aufgrund der neuen Strukturen und der guten Auftragslage wird auch weiterhin Personal aufgenommen. „Von der Scheuch GmbH wurden 87 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übernommen. Mit 1. August haben wir neun zusätzliche Mitarbeiter eingestellt, dazu kamen zehn Kollegen von der LBH. Bis 2. März 2016 wollen wir noch weitere Mitarbeiter in der Projektabwicklung und im Servicebereich einstellen, sodass wir dann einen Personalstand von mehr als 110 Personen haben werden, also ein Plus von rund 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hier am Standort Mehrnbach“, weiß Burgstaller.

Eigener Bereich für Forschung und Entwicklung

Die Vorteile des neuen Standorts mit einer großen, eigenen Produktionshalle zeigt sich auch darin, dass ein rund 300 m² großer Bereich für Forschung und Entwicklung eingerichtet werden kann. „Hier werden wir Versuche mit verschiedenen Produkten und Materialien durchführen. Unsere Kunden können sich in diesem Forschungs- und Entwicklungsbereich unsere innovativen Produkte direkt ansehen und erklären lassen“, so Alois Burgstaller.


Fotohinweis:
Foto 2: Jörg Jeliniewski, Alois Scheuch, Anna Elisabeth Scheuch, Alois Burgstaller und Stefan Scheuch.
Foto 3: Thomas Stadler, Bernd Hinterstoisser, Christoph Kurzböck, Christian Greifeneder, Florian Brandstätter, Alois Burgstaller und Thomas Lacher.

Industrie 4.0 - Daten sind das Öl der Zukunft

Hochkarätiger Erfahrungsaustausch der Betriebsleiter OÖ bei Scheuch

Aurolzmünster, 18.06.2015. Die Digitalisierung hält Einzug in die produzierende Industrie. Zu diesem Thema luden Scheuch GmbH und die Wirtschaftskammer Oberösterreich am 16. Juni 2015 zum Treffen der Betriebsleiter ERFA-Gruppe nach Aurolzmünster. Über 40 Teilnehmer renommierter OÖ Betriebe folgten der Einladung und teilten einen Abend lang ihre Erfahrungen rund um diese aufkommende Revolution Industrie 4.0. Anschließend an die Begrüßung der Gäste durch Günther Märzendorfer, Head of Operations der Scheuch GmbH, öffnete der Experte Univ.-Prof. Dr. Wilfried Sihn mit seinem Vortrag ein Fenster in die Zukunft der digitalen Welt für Industriebetriebe. Bisherige Errungenschaften und der Blick auf die Technologien von morgen sorgten im Anschluss für viel Diskussionsstoff bei den Teilnehmern.
 „Wer ist mein Kunde, was braucht er und wie schaffe ich einen Mehrwert für ihn“, mit dieser Fragestellung eröffnete Univ.-Prof. Dr. Wilfried Sihn, verantwortlich für den Geschäftsbereich Produktions- und Logistikmanagement der Fraunhofer-Gesellschaft, seine zukunftsweisende Präsentation am Hauptsitz der Scheuch GmbH in Aurolzmünster. Auch wenn diese Aussage nicht neu ist gewinnt sie gerade in Zeiten der Digitalisierung immer mehr an Bedeutung, da die Anforderungen immer komplexer werden. „Wenn Sie auf das Pferd Industrie 4.0 setzten müssen immer die Bedürfnisse des Kunden im Mittelpunkt stehen“, so der Experte für die immer schneller voranschreitende digitale Revolution. 
Der Weg in unerschlossene Märkte mit großem Potenzial hat sich durch den Wandel hin zum digitalen Zeitalter verändert. Durch neue technologische Möglichkeiten wie den Einsatz von Tablets, Netbooks & Co eröffnen sich ungeahnte Vorteile für den Kunden. Ein einfaches Beispiel ist die Fernwartung über die Unternehmenszentrale bis ans andere Ende der Welt. Steuerungsdaten und vieles mehr können per Knopfdruck binnen Bruchteilen von Sekunden an die Service Abteilung eines Anbieters versendet werden. „Dies führt zu einem großen Einsparungspotenzial hinsichtlich der Reisekosten, hochgradige Zufriedenheit beim Kunden und zu einem fantastischen Serviceprozess“, fasste Sihn zusammen. 

Die sprechende Tasche 

Die Anforderungen an den Produzenten mit intelligenten Produkten sind dabei enorm gestiegen. Er muss nicht nur über die Kenntnisse der Fertigung verfügen, sondern auch das Know-How besitzen, Innovationen generieren zu können. Das bisherige Produkt ist dann mit neuester Informations- und Kommunikationstechnologie ausgestattet. „Intelligente Produkte sind das Resultat der vierten industriellen Revolution“, resümierte der Universitätsprofessor. Täglich kommen neue Apps auf den Markt, die das Leben verändern, aber auch um vieles einfacher machen. Beispielsweise könnte es eine Applikation für Taschen geben, die sich über das Handy beim Besitzer meldet, wenn sie Gefahr läuft vergessen zu werden. Diese und viele weitere Gadgets wie ein GPS-Tracking-System oder eine eingebaute Kofferwaage im Gepäckstück vielfliegender Personen sind längst nicht mehr undenkbar. 
„Wenn der Kühlschrank mit der Personenwaage kommuniziert, geht er womöglich nicht mehr auf“
Auch wenn der intelligente Eiskasten noch Zukunftsmusik zu sein scheint, ist das scherzhaft gemeinte Statement mit der Personenwaage eines Teilnehmers des Treffens nicht so weit hergeholt, als es auf den ersten Blick scheint. „In drei Jahren wird die Welt ganz anders aussehen; das können wir uns heute noch gar nicht alles vorstellen. Ebenso bedeutsam wie die technologischen Veränderungen, ist auch das volkswirtschaftliche Potenzial dieser Revolution. Die Welle des Industrie 4.0 Zeitalters birgt Wachstumschancen unerwarteten Ausmaßes und eine enorme Steigerung der Wertschöpfung durch innovative Produkt- und Prozesslösungen. Neue Dienstleistungs- und Geschäftsmodelle werden das gesamte Wirtschaftsleben umformen. Nach Univ.-Prof. Dr. Wilfried Sihn wird dabei insbesondere das Sammeln von Daten entscheidend sein: „Nur so können flexible Systeme geschaffen werden, um den neuen Anforderungen der Märkte gerecht zu werden. Daten sind das Öl der Zukunft.“

Von der Theorie in die Praxis

Gleich nach der angrenzenden Diskussionsrunde des Vortrags wurden die Teilnehmer in kleinen Gruppen durch die Produktion der Scheuch GmbH geführt. Der Rundgang durch das Werk am Standort Aurolzmünster bot den zahlreichen Betriebs- und Produktionsleitern namhafter OÖ Firmen einen praktischen Einblick in das Produktportfolio des Familienunternehmens. „Wir sind von einer positiven Auftragswelle erfasst. Wie man sieht, haben wir alle Hände voll zu tun. Die ist unter anderem auch unserer starken Innovationskraft und den hohen Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen zu verdanken“, erläuterte Günther Märzendorfer. 
Angeregt durch die vielen Eindrücke aus der Fertigung und den vorgetragenen Innovationen der digitalisierten Industrie, gab es noch einiges an Themen bei anschließenden Gesprächen im Foyer der Scheuch GmbH.

Scheuch GMBH setzt auf Sonnenkraft

Nachhaltiger Umweltschutz ist ein fester Bestandteil der Unternehmensphilosophie von Scheuch. Die Installation einer Photovoltaikanlage am Standort Aurolzmünster im Dezember 2014 war daher ein logischer Schritt, die ökologische Verantwortung durch die Nutzung erneuerbarer Energie auch in der Region wahrzunehmen. So deckt die Solaranlage am Dach des Hauptsitzes mehr als die Hälfte des firmeneigenen Energiebedarfs.

Fernab der sonst bekannten Produktpalette zur Luftreinhaltung leistet Scheuch GmbH mit der Errichtung der Solaranlage einen aktiven Beitrag zu mehr Umweltschutz und Nachhaltigkeit: „Auf dem Dach des Bürogebäudes und auf einem Teil der Produktionshallen besteht seit Dezember letzten Jahres eine Photovoltaikanlage mit einer Modulfläche von netto 2.950m². Diese liefert bis zu 441.000 kWh Solarstrom pro Jahr, womit rund die Hälfte des gesamten Energieverbrauches abgedeckt werden kann“, erklärt DI Stefan Scheuch, Geschäftsführer der Scheuch GmbH.

Auf private Haushalte umgelegt, könnten mit dem gewonnenen Solarstrom rein rechnerisch pro Jahr durchschnittlich rund 2.000 Haushalte mit Energie versorgt werden. „Die Erzeugung deckt sich sehr gut mit dem Verbrauchsprofil unseres Standortes, und so können wir 100% des Sonnenstroms nutzen", so Stefan Scheuch weiter. Mit der aus über 1.800 Solarmodulen bestehenden Photovoltaikanlage können jährlich ca. 390t CO2 eingespart werden.

Die errichtete Solaranlage befindet sich auf dem aktuellsten Stand der Technik und ist Ausdruck für das verstärkte Umweltbewusstsein im Tätigkeitsfeld der Scheuch GmbH. Dies spiegelt sich letztlich auch im umfassenden Produkt- und Dienstleistungsportfolio des Unternehmens wider. Mit neuesten Technologien zur Luft- und Abgasreinigung wird ein wesentlicher Beitrag zur Erhaltung der Umwelt für nachkommende Generationen geleistet. Gleichzeitig sorgen die Produktinnovationen für verbesserte Arbeitsbedingungen in den Produktionsabläufen der Kunden.

 

Technology for clean air

Scheuch GmbH in Aurolzmünster/Oberösterreich bietet Komplettprogramme von der Entstaubung bis zum pneumatischen Transport sowie zur ökonomischen Abgas- und Rauchgasreinigung. Dabei umfasst das Tätigkeitsfeld die Industriezweige Holz, Steine-Erden, Holzwerkstoff, Metall und Energie. Mit innovativen Technologien hält das Familienunternehmen die technische Entwicklung im Bereich Luft- und Umwelttechnik in Bewegung. Über 50 Jahre Erfahrung und tiefste Prozess-Verständnis stecken in den bestens entwickelten Produkten des internationalen Marktführers und Technologievorreiters.

 

 

Starker Messeauftritt auf der LIGNA 2015

Der Auftritt auf der Weltleitmesse LIGNA für die internationale Forst- und Holzwirtschaft in Hannover ist seit jeher ein Fixpunkt für Scheuch. Über 1.500 Entscheidungsträger und Aussteller aus der ganzen Welt präsentieren Maschinen, Anlagen und Werkzeuge der ver- und bearbeitenden Holzindustrie. Auf mehr als 120.000 Quadratmetern wurden zukunftsweisende Lösungen und Technologien sowie innovative Fertigungsanlagen gezeigt.

Gäste aus allen Ecken der Welt wurden am 120 Quadratmeter großen Scheuch Stand von unserem rund 30-köpfigen Team mit Geschäftsführer Jörg Jeliniewski an der Spitze begrüßt. Vom Interessenten bis zum Stammkunden, vom Anlagenbauer bis zum Anlagenbetreiber – die Präsentationsfläche von Scheuch zeigte sich als beliebter Treffpunkt der Branche.

 

Scheuch Messestand als Networking-Plattform

Über 96.000 Fachbesucher stürmten eine Woche lang die Messehallen. Der große Besucherandrang am Scheuch Stand lieferte ein deutliches Signal für den Aufwind in der Branche. Es wurde fleißig Networking betrieben, gemeinsam über neue Geschäftsideen nachgedacht und über Investitionen verhandelt. So war auch die Nachfrage nach individuellen Lösungskonzepten und bewährten, wie auch neuen Technologien enorm groß. „Die Performance von Scheuch auf der Fachmesse hat unsere Erwartungen dieses Jahr bei weitem übertroffen. Die LIGNA ist eine Plattform für die gesamte Branche – Gegenwart und Zukunft der Technologien treffen hier auf engem Raum aufeinander. An kaum einem anderen Ort hat man mehr Gelegenheit internationale Kundenkontakte in einem derart kurzen Zeitraum zu pflegen“, so Christian Straif, Leiter der Geschäftszweige Holzwerkstoff, Energie und Metall bei Scheuch.

Premiere für Scheuch Ligno GmbH

Der erstmalige Auftritt der ehemaligen Holzsparte von Scheuch als eigenständiges Unternehmen war laut Alois Burgstaller, Geschäftsführer der Scheuch LIGNO, von Erfolg gekennzeichnet: „Nach wenigen Tagen voller persönlicher  Kontakte zu Kunden, Lieferanten und Mitbewerbern konnten wir wieder viele interessante Eindrücke mit

Fertigteile sind bereits montiert

„Man sieht, dass in diesen zwei Monaten sehr viel geschehen ist. Wir liegen mit dem Bau voll im Zeitplan! Unser ganzes Team freut sich schon sehr, wenn wir unsere neuen Gebäude beziehen können“, weiß Ing. Alois Burgstaller, Geschäftsführer der Scheuch LIGNO GmbH.

Vor dem Baustart Ende März wurde der Altbestand abgebrochen und die Container für den Bürobetrieb aufgestellt. Die Firma Bau Mayr führt alle Erdarbeiten und Baumeisterarbeiten bei diesem Neubau aus. In den nächsten Wochen werden die Hülle der Halle, das Dach und die Kunststofffenster hergestellt sowie die Bodenplatte verlegt. Gleichzeitig wird die Elektrik montiert und Malerarbeiten durchgeführt.

Bis September sollen die Baumeisterarbeiten am Bürogebäude abgeschlossen sein. Der Bezug der Halle ist für Oktober geplant. Der Neubau mit rund 6.000 Quadratmetern Fläche soll im Februar 2016 eröffnet werden.

Bei der Scheuch LIGNO GmbH in Mehrnbach entstehen eine eigene Produktionshalle mit modernem Maschinenpark, neue Büro- und Lagerräumlichkeiten, ein großer Servicebereich sowie ein erschlossener großzügiger Außenbereich. Im Freien wird zusätzlich eine Lager- und Verkehrsfläche von mehr als 10.000 Quadratmetern zur Verfügung stehen.

Scheuch Stadtlauf Ried 2015

Los geht’s Turnschuhe abstauben, der Scheuch Stadtlauf Ried geht in die dritte Runde:
Zum dritten Mal in Folge dürfen wir auch 2015 wieder als Hauptsponsor des beliebten Scheuch Stadtlaufes Ried auftreten. Am 22. August ab 15.00 Uhr ist es soweit, neben dem Laufevent haben wir uns auch wieder um ein umfangreiches Rahmenprogramm entlang der Strecke bemüht.

Druckfrisch ist er da der Flyer zum größten Lauf- und Straßen Event der Stadt Ried -  ob am Marktplatz, beim Kreisverkehr, in der Froschaugasse, auf der Promenade oder am Hauptplatz, ein bunter Mix aus Musik, Show, Künstlern und kulinarischen Highlights wird geboten: 
DJ WODA, Skybirds, Blechbläser Ensemble der Trachtenkapelle Schildorn, Cheerleader Brooklyn Cheers, DJ Johannes Zogsberger und Team, Smash DJs,  Samba mit Salsador, Meißl Modeschau, Kinderfreunde Innviertel mit einer umfangreichen Kinderbetreuung und vieles mehr zum Mitmachen und staunen…

Im Mittelpunkt stehen wie jedes Jahr die spannenden Läufe in den Kategorien Kinder (180 - 820 m), Jugend (1200-1700 m), Junioren (5000 m), Damen (5000 m) und Herren (10.000 m). Ab 15:00 Uhr geht es mit dem ersten Kinderlauf dem Scheuch Leo Lufti Lauf bis 6 Jahren (kostenlos!) los und danach folgt ein Startschuss nach dem anderen. 
Ale Informationen sowie Rahmenprogramm, Online Anmeldung etc. zum diesjährigen Scheuch Stadtlauf Ried finden Sie unter: www.rieder-stadtlauf.at

Gemeinsam mit der LAG Ried wünschen wir allen Läufern und Fans einen großartigen Laufevent, viel Spaß und gute Unterhaltung!

Der Scheuch PULVERPATRONENFILTER

Kimberger Alexander konnte am 5. und 6. März bei der JOT-Tagung in München, dem größten Branchentreff der Pulverbeschichtungsindustrie im deutschsprachigem Raum - den neuen Filter präsentieren.

Vertreter der zahlreich anwesenden Anlagenbauer, Maschineausrüster und Anlagenbetreiber zeigten sich äußerst interessiert. In zahlreichen Gesprächen konnten die neuen Vorzüge des Filters dem Fachpublikum nähergebracht werden.

Holzwerkstoffindustrie von Scheuch GMBH zieht äußerst positive Bilanz

Neben spannenden internationalen Aufträgen, ist es uns gelungen, einen beachtenswerten Großauftrag in Irland für das Unternehmen „SmartPLY“ zu realisieren.

Trotz höchsten Auflagen und herausfordernden Rahmenbedingungen, haben wir uns gegen unsere Mitbewerber am europäischen Markt durchsetzen können. Besonders hervorzuheben ist auch der ungebrochene Produkterfolg des Scheuch Fasersichters (SWS).

Vergangenes Jahr konnte Scheuch GmbH gleich neun Auftragseingänge für dieses für die MDF Industrie wichtige Produkt verbuchen.

Auch in Zukunft setzten wir als führender Anbieter von Absaug- und Entstaubungstechnik verstärkt auf Internationalisierung und Expansion. Sei es in bestehenden Ländern wie Russland, Australien, Vietnam und Südamerika oder auch in neuen, noch nicht erschlossenen Märkten. Beispielhaft dafür ist die Eröffnung eines Vertriebsbüros in Bangkok, um den wichtigen Markt „ASEAN“ direkt zu betreuen.

Scheuch Gruppe treibt Internationalisierung voran

„Mit der Aufgabe die Internationalisierung des Unternehmens weiter voranzutreiben, übergab Firmengründer Alois Scheuch vor knapp zwei Jahren die Firma in die Hände seines Sohnes Stefan Scheuch. Seither wuchs die Scheuch Gruppe laufend weiter und auch in Zukunft werden wir die damals initiierte Stoßrichtung weiter vorantreiben“, so DI Jörg Jeliniewski, Geschäftsführer der Scheuch GmbH. 

Verkürzung der Reaktionszeit durch eigenverantwortliche Business Units

Neben der Ausgliederung des Industriezweiges Holz und der damit einhergehenden Gründung der Business Unit Scheuch Ligno GmbH, ist die Akquisition der Firma LBH nur eine von vielen geplanten Übernahmen. „Die Gründung der Scheuch Ligno GmbH am Standort Mehrnbach und auch der Kauf der LBH sind Schritte, die uns noch näher an den Kunden bringen werden. Mit der Fokussierung auf den Holzmarkt wollen wir den Nutzen für unseren Kundenkreis noch höher nach oben schrauben“, erklärt DI Stefan Scheuch, Geschäftsführer der Scheuch GmbH, die Neugründung der Tochterfirma.

Konsequent wurden auch alle anderen Industriebereiche in eigene Business Units organisiert. Die unentwegte Veränderung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie die schnellen Wachstumsphasen der Märkte verlangen nach einer flexiblen Unternehmensstruktur und individuell gestaltbaren Prozessabläufen. Durch die Aufteilung in selbständig agierende Business Units hat sich das Unternehmen an die Bedürfnisse der Märkte und Kunden angepasst – den Kundennutzen dabei stets im Fokus.

Gleichzeitig erzielt Scheuch GmbH eine schlagkräftige Ausweitung der Internationalisierung durch die Eröffnung von Niederlassungen weltweit. Bespielhaft ist hier der Vorstoß nach Asien zu nennen. Die neu gegründete Scheuch Asia Ltd. mit Sitz in Bangkok wird zukünftig als Drehscheibe für den asiatischen Markt fungieren. Weitere Standorte auf der ganzen Welt sind ebenfalls bereits in Planung.

Um die Strategie der Internationalisierung langfristig zu verfolgen, wurde im Management von Scheuch GmbH eine eigene Position für „Business Development“ geschaffen: „Wir werden weiter wachsen, um uns auch weiterhin auf internationalen Märkten behaupten zu können. In Zukunft wird hierbei das Thema `Merger & Acquisitions´ eine ähnlich große Rolle spielen wie das organische Wachstum“, berichtet Jörg Jeliniewski zur Entwicklung der Scheuch Gruppe.

Ligno Dedust Pro - Entstauber mit höchster Effizienz

Effizient, leistungsstark und zuverlässig – die Entstauber der Dedust Pro-Reihe von Scheuch LIGNO überzeugen mit ihren herausragenden Eigenschaften. Und garantieren damit eine wirtschaftlich optimale Lösung beim Absaugen von Holzstaub und artverwandten Stäuben sowohl in Handwerks- als auch in Industriebetrieben. 

Effizient. Besonders hervorzuheben ist die große Energieeffizienz der Dedust Pro-Reihe. Diese Effizienz entsteht durch die hohen Luftmengen und den hohen Unterdruck, die bei diesen Entstaubern erreicht werden. Dedust Pro setzt damit ganz eigene Maßstäbe in dieser Entstauber-Klasse. Spareffekte ergeben sich aber auch aus Synergien. Dedust Pro sind die ersten Entstauber am Markt, bei denen eine handelsübliche Löscheinrichtung benützt werden kann. Bei der Überprüfung der Löschmittel im Betrieb kann die Löscheinrichtung des Dedust Pro gleich mit überprüft werden. Der aufwändige und kostenintensive Austausch der Löscheinrichtung ist bei den Produkten von Scheuch LIGNO nicht mehr notwendig.

Leistungsstark. Bei den Entstaubern der Dedust Pro-Reihe kommt die Leistung da an, wo sie am meisten gebraucht wird: an der Maschine. Sie verpufft nicht im Entstauber. Ein Maximum an Absaugleistung ist damit garantiert. Durch die innovative Vorabscheidung mittels Top-Down-Effekt setzen Dedust Pro-Entstauber auch bei hoher Materialmenge ganz neue Maßstäbe.

Zuverlässig. Dedust Pro-Entstauber gewährleisten auch – und das ist einzigartig in dieser Geräteklasse – gleichzeitig einen sicheren Betrieb, eine hohe Leistungsausbeute und eine konstante Absaugleistung. Mit einem maximalen Rohgasvolumen von 1,2 m³ ist eine kontinuierliche Abreinigung der Filterelemente während des Betriebs zulässig. Zuverlässig ist auch die moderne SPS-Steuerung, die serienmäßig in alle Entstauber der Dedust Pro-Reihe eingebaut ist. Darüber hinaus lassen sich die Entstauber einfach und übersichtlich über ein färbiges 7‘‘-Touch-Panel bedienen. Zuverlässigkeit bedeutet aber ebenso, dass Scheuch LIGNO nicht nur einen Entstauber entwickelt hat, sondern darüber hinaus eine Vielzahl von praktischen Lösungen zum Materialtransport und zur Lagerung.

Mit Scheuch Ligno auf der sicheren Seite

Aufgrund neuer Bestimmungen wie der Grenzwertverordnung beim Schleifen oder dem Brand- und Explosionsschutz bei der Absaugung entsprechen viele Maschinen und Arbeitsvorgänge in den Betrieben nicht mehr den aktuellen, gesetzlichen Regelungen. Die Firma Scheuch LIGNO bietet für das Handwerk für jede Anforderung die wirtschaftlich beste Lösung. Neu im Programm sind der stufenlos schwenkbare Schleiftisch und das flexible, energieeffiziente Absaugsystem SEPAS 8000. Mit den innovativen Produkten von Scheuch sind alle Handwerksbetriebe auf der sicheren Seite.

Der stufenlos schwenkbare Schleiftisch von Scheuch ist für manuelle Schleifarbeiten mit Handschleifgeräten sowie für Arbeiten mit handgeführten Schleifmaschinen über die Geräteabsaugung hinaus als zusätzliche Absaugung geeignet. „Der neue Scheuch-Schleiftisch ist aufgrund der schnell und stufenlos schwenkbaren Arbeitsfläche eine echte Innovation, da durch deren Anpassung an die einzelnen Arbeitsschritte die Schleifarbeiten wesentlich vereinfacht werden und eine optimale Stauberfassung gewährleistet ist“, erklärt Ing. Alois Burgstaller, Geschäftsführer der Scheuch LIGNO GmbH.

Durch die stufenlos schwenkbare Arbeitsfläche ist der Scheuch-Schleiftisch besonders funktionell und ergonomisch. Ob Flächen-, Querkanten- oder Längskantenbearbeitung, der neue Schleiftisch lässt sich optimal an die jeweiligen Schleifvorgänge anpassen und vereinfacht so die Schleifarbeit. Bei der Kantenbearbeitung erfolgt eine optimale Stauberfassung durch den Spalt zwischen dem Tischgrundgestell und dem schwenkbaren Oberteil. Längsseitig wird diese bei angehobenem Tisch durch die verstärkte Randabsaugung der seitlichen Schlitze an der Frontseite des Schwenkrostes erreicht. Durch Drücken eines pneumatischen Tasters wird die pneumatische Fixierung gelöst und der Rost kann manuell auf die zur Bearbeitung erforderliche Position geschwenkt werden. Nach Loslassen des Tasters drücken die Zylinder wieder auf den Schwenkrost und fixieren diesen.

Zum umfangreichen Angebot von Scheuch für die Oberflächentechnik gehören des Weiteren Absauggeräte für Schleiftische, Absauglösung für handgeführte Schleifmaschinen wie einen Verstärkungsventilator für den Saugschlauch (Vorteil ist die gemeinsame Abscheidung des Staubes im Filter der Raumabsaugung) sowie Schleifkabinen mit Ober- und Unterflurabsaugung.

SEPAS 8000 – geringer Energieverbrauch durch flexible Absaugung

Mit dem neuen Entstauber SEPAS 8000 sorgt Scheuch für Sicherheit beim Brand- und Explosionsschutz. SEPAS 8000 ist ausgelegt für Absaugungen bis 8.000 m³ pro Stunde. Die Vorteile für das Handwerk sind aber nicht nur die Sicherheit, sondern vor allem auch die Energieeffizienz und die Flexibilität des Einrohr-Systems.

Durch das flexible Einrohr-System mit den einzelnen angeschlossenen Maschinen lassen sich bei SEPAS 8000 Adaptionen des Maschinenparks einfach realisieren. Für Änderungen und Erweiterungen muss lediglich die kurze Rohrleitung von der absaugenden Maschine bis zum Hauptabsaugrohr geändert bzw. neu verlegt werden, ohne die Dimensionierung der Hauptleitung ändern zu müssen. Aufgrund der hohen Flexibilität des Einrohr-Systems kann mit dieser einfachen und schnellen Adaptierung die Produktivität des Betriebs gesteigert werden.

Jeder Maschine wird der passende Unterdruck in drei Stufen – hoch, mittel oder niedrig – zugeordnet. Durch die bedarfsgerechte Steuerung kann ein Maximum an Energie eingespart werden. Die Amortisationszeit beträgt bei mittlerer Auslastung, einem acht Stunden-Tag und bei 12 Cent/kWh nur etwa zwei Jahre.

Um die Mindest-Transportgeschwindigkeit in der Hauptleitung sicherzustellen, kommt die patentierte Aktivierungsleitung zum Einsatz, die den Materialtransport auch bei niedrigen Geschwindigkeiten gewährleistet. Eine Regelung von 2.000 bis 8.000 m³ pro Stunde ist möglich. Dies entspricht dem doppelten Regelbereich gegenüber der Standardausführung.

„Wesentliche Vorteile des SEPAS-Systems sind eine höhere Produktivität durch die Flexibilität der Absauganlage, die kostengünstige Produktion infolge des geringen Energieverbrauchs und die hohe Betriebssicherheit.“, erläutert Ing. Alois Burgstaller.

 

 

DeCONOx Großanlage für Kirchdorfer Zementwerk

Nach intensiver Forschungs- und Entwicklungsarbeit ist es soweit: Im Kirchdorfer Zementwerk in Oberösterreich wird Scheuch die weltweit erste industrielle Großanlage des neuartigen DeCONOx-Verfahrens zur Abluftreinigung installieren.

DeCONOx minimiert den Ausstoß von Stickoxiden (NOx) und organischen Kohlenstoffverbindungen (VOC) in einer Anlage. „Die simultane Reduktion in einer kompakten Anlage ist der größte Vorteil des neuen Verfahrens, womit Scheuch erneut seine Themenführerschaft bei Entstaubung und Entstickung in der Zementindustrie und anderen industriellen Anwendungsbereichen unter Beweis stellt“, so Alois Hermandinger, Spartenleiter Steine-Erden bei Scheuch.

Das Verfahren kombiniert die Vorteile eines Reingaskatalysators mit jenen einer regenerativen thermischen Nachverbrennung. Dabei werden zwei erprobte Technologien eingesetzt und damit hohe Abscheidegrade bei NOx, VOC und CO gewährleistet. Weitere Vorteile: geringer Platzbedarf, niedere Betriebskosten, wenig Energiebedarf durch Nutzung der Abwärme und wenig Wartungsbedarf.

„Mit DeCONOx können auch bestehende Anlagen sicher umgerüstet werden, um die ab 2018/19 geltenden neuen gesetzlichen Anforderungen für die NOx-Reduktion einzuhalten“, erklärt Alois Hermandinger und ergänzt: „Wir haben zudem eine mobile Versuchsanlage entwickelt, um interessierten Unternehmen die Möglichkeit zu geben, das Verfahren im eigenen Prozess vor Ort zu testen.“

Scheuch expandiert: Die neue LIGNO GmbH fokussiert sich auf die Holzindustrie

Rund 8 Millionen Euro investiert die Scheuch Gruppe aus eigener Kraft nächstes Jahr in den Neubau für die neue Tochterfirma „Scheuch LIGNO GmbH“ in Mehrnbach. „LIGNO“ (lateinisch für „Holz“) steht für die umfassende Produktpalette der Sparte Holzindustrie, welche in die neue Gesellschaft umfirmiert wird. Hierzu zählen beispielsweise Absaugsysteme für Staub und Späne (SEPAS-Plus, SEGAS-Plus), Anlagen für die Oberflächentechnik (SELAS-Plus) und Fördersysteme. Ziel der neuen Tochtergesellschaft ist es, durch Planungskompetenz, Produktneuentwicklungen und Marktnähe allen Kunden im Holzbereich als kompetenter und engagierter Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen.

Die Investition in Mehrnbach umfasst eine eigene Produktionshalle mit neuem Maschinenpark, moderne Lager- und Büroräumlichkeiten, einen Servicebereich sowie einen erschlossenen Außenbereich. Seit Anfang November ist der Abriss der bestehenden Lagerhalle bereits voll im Gange. Demnächst erfolgen die Einreichung der Pläne und die Ausschreibung der Bauarbeiten. Letztere sollen im nächsten Winter nach einer Bauzeit von nur knapp einem Jahr abgeschlossen sein.

„Diese Millioneninvestition ist ein klares Bekenntnis zur Region Innviertel und ein Beleg für den eingeschlagenen Wachstumskurs unseres Familienunternehmens. Wir glauben an die Zukunft des Unternehmens im Holzbereich und an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, welche die Scheuch LIGNO GmbH kompetent und engagiert zum Erfolg führen werden“, erklärt Geschäftsführer DI Stefan Scheuch überzeugt.

Scheuch GmbH

Mit der Sparte Holzindustrie begann vor über 50 Jahren die Erfolgsgeschichte der Scheuch GmbH. Seither wurde das Produktsortiment kontinuierlich weiterentwickelt und um viele Patente angereichert. Scheuch konzipiert, fertigt und montiert heute für holzbe- und verarbeitende Betriebe hocheffiziente Absaug-, Filter- und Förderanlagen für Holzstäube, die sich aber auch bei vielen artverwandten Stäuben (z.B. Kunststoff, Leder) einsetzen lassen. Somit ist die Scheuch LIGNO GmbH perfekt aufgestellt für die gesamte Holzbranche, vom klassischen Handwerksbetrieb bis hin zum großen Industrieunternehmen.

Die Scheuch GmbH mit Hauptsitz in Aurolzmünster hat sich seit 1963 zum internationalen Markt- und Technologieführer im Bereich Luft- und Umwelttechnik entwickelt und produziert leistungsstarke Anlagen und Produkte zur Luft- und Abgasreinigung für Industriebetriebe am neuesten Stand der Technik. Scheuch ist dabei mit sechs verschiedenen Unternehmenssparten weltweit aktiv und verfolgt einen konsequenten Wachstumskurs wie z.B. die Neuinvestition in Mehrnbach verdeutlicht.

Kennzahlen

Umsatz GJ 13/14: 139,3 mEUR Mitarbeiter: 649 (FTE) am Standort Aurolzmünster Branche: Luft- und Umwelttechnik Sparten: 6 (Holz, Holzwerkstoffe, Metall, Steine-Erden, Energie, Geräte & Komponenten) Niederlassungen: 8 (DE (#2), IT, FR, RUS, SE, CA, USA) Werke: 2 (Aurolzmünster/AT, Prievidza/SK)

 

Bildhinweis: Scheuch GmbH, Abdruck honorarfrei

Bild 1: Visualisierung des Neubaus für die Scheuch LIGNO GmbH in Mehrnbach  

Bild 2: Scheuch-Filteranlage bei Josko in Kopfing 

Rückfragen:

Ing. Alois Burgstaller
Leiter Holzindustrie
Scheuch GmbH
Weierfing 68, 4971 Aurolzmünster      
Tel.: +43 7752 905-196
Email: a.burgstaller@scheuch.com 
www.scheuch.com

Scheuch Stadtlauf in Ried - Ein großes Lauffest in Ried

Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr setzen die LAG-Genböck Haus Ried und die Scheuch GmbH ihre Zusammenarbeit fort und veranstalten gemeinsam das Lauffest der Saison: Der Scheuch Stadtlauf Ried findet am Samstag, 23. August 2014, ab 15:00 Uhr, statt und bietet neben vielen packenden Laufbewerben ein umfangreiches Unterhaltungsprogramm.

Der Rieder Stadtlauf ist ein besonderer Höhepunkt im Veranstaltungskalender und konnte sich im vergangenen Jahr über ein großes Starterfeld von 700 Teilnehmern freuen. Auch heuer werden wieder viele Spitzensportler aus dem In- und Ausland sowie zahlreiche Hobbyläufer erwartet.

„Der Scheuch Stadtlauf Ried wird ein Fest für alle werden, die gerne Sport mit Kultur verbinden. Es wird für sämtliche Altersklassen und Zielgruppen ein umfassendes Rahmenprogramm geben, damit die Läufer und Zuseher neben dem Sport ein großartiges Ereignis erleben“, erklärt Christoph Regl, Mitglied des Organisationsteams, LAG-Genböck Haus Ried.

DAS LAUFPROGRAMM finden Sie hier! 

Firmen- bzw. Gruppenwertung 

Bei diesem Mannschaftsbewerb, der nicht die Vereins- und Wettkampfläufer, sondern die Hobbyläufer anspricht, beträgt die Mindestanzahl 2 Männer und 1 Frau (Nenngeld: € 13 pro Person bei geschlossener Anmeldung bis 22.8.2013, 16:00 Uhr; Nachmeldegebühr: € 5 / Person). Der Lauf umfasst 5 km für Damen und Herren (keine Altersklassenwertung). Die Wertung erfolgt durch die Aufsummierung der Endzeiten der zwei schnellsten Männer sowie der schnellsten Frau je Firma bzw. Gruppe.

„Spitzen- und Hobbyläufer, Kinder, Jugendliche und Erwachsene, jeder der beim Scheuch Stadtlauf Ried mitläuft, startet in einem hochkarätigen Feld. Läufer wie Zuseher werden von den verschiedenen Laufbewerben begeistert sein und können sich bereits jetzt auf neue, persönliche Streckenrekorde freuen“, so Andreas Steinbacher, Mitglied des Organisationsteams, LAG-Genböck Haus Ried.

DAS UNTERHALTUNGSPROGRAMM

Musik, Show und Fun stehen im Mittelpunkt des Rahmenprogramms entlang der Strecke. Ob Groß oder Klein, bei dem umfangreichen Kinder- und Familienprogramm ist bestimmt für jede und jeden etwas dabei. Verschiedene Life Acts wie die SKYBIRDS oder DJ WODA sorgen für gute Stimmung.

„Wir unterstützen den Rieder Stadtlauf sehr gerne mit einem mitreißenden Showprogramm für die ganze Familie und freuen uns auf ein großes Sportfest mit spannenden Laufbewerben, Musik und Showdance“, so Stefan Scheuch, Geschäftsführer der Scheuch GmbH.

Marktplatz Froschaugasse 13:00-19:30 DJ WODA 15:30-18:00 Straßenparty mit DJ 14:30-17:00 BAKIP Kinderbetreuung mit Kinderanimation 16:00-18:30 Royals Cheerleader 16:30 Siegerehrung Kinder Promenade 18:30-19:30 Siegerehrung Erwachsene 16:00-18:00 Samba mit Salsador 19:30-23:00 SKYBIRDS Hauptplatz Kreisverkehr 15:00-18:00 DJ WODA 15:30-18:00 Blechbläserensemble der Trachtenkapelle Schildorn 15:45-16:00 Samba mit Salsador 16:45-17:00 Modenschau Meißl

WICHTIGE INFORMATIONEN 

Der erste Startschuss fällt um 15.00 Uhr am Stelzhamerplatz. Startberechtigt ist jeder der gerne läuft. Die Anmeldung ist online bis 22. August 2014 (16:00 Uhr) unter www.rieder-stadtlauf.at vorzunehmen. Die Startnummernausgabe erfolgt ab 13:00 Uhr bei der Sparkasse am Rieder Marktplatz. Nachmeldungen sind bis eine Stunde vor dem jeweiligen Start möglich. 

Das Nenngeld beträgt für Schüler und Jugendliche € 7, für Junioren und Erwachsene € 15. Kinder bis 6 Jahre starten kostenlos. Als Aufzahlung bei Nachmeldung (nur für Junioren und Erwachsene) sind € 5 bei der Abholung der Startnummer zu entrichten.

Die Zeiterfassung erfolgt mittels Pentek timing Champion-Chip. Für Kinder- und Schülerläufe werden mit den Startnummern orange Chips unentgeltlich ausgegeben, die nach dem Lauf wieder abgege-ben werden müssen. Teilnehmer am Hauptlauf, die noch keinen eigenen Chip besitzen, erhalten bei der Startnummernausgabe gegen € 3 Miete einen GREEN Chip. Von der Zeitmessanlage werden ausschließlich eigene gelbe und für diese Veranstaltung ausgegebene orange und GREEN Chips gelesen. Ohne diese Chips gibt es keine Zeitnahme.

Als Preise erwarten die drei Erstplatzierten Ehrenpreise (Keramiken). Kinder und Jugendliche erhalten Pokale. Auch für die drei größten startenden Gruppen gibt es Preise. Die Siegerehrung findet am Marktplatz statt (Kinder bis Jugend um ca. 16:30 Uhr, alle übrigen Klassen ab ca. 18:30 Uhr). Umkleiden und Duschen ist in der Jahnturnhalle möglich. Für die Verpflegung der Läuferinnen und Läufer ist am Hauptplatz gesorgt (z.B. Tee, Iso-Getränke, Wasser, Limonade, Müsli, Bananen, Energie-Riegel, usw.).

Mehr Informationen: www.rieder-stadtlauf.at

Gewinner für den Leo Lufti Technikwettbewerb

Mit dem Leo Lufti Technik-Wettbewerb will die Scheuch GmbH bereits Jugendliche für Technik begeistern. Kreative Ideen zum Thema Luftreinhaltung waren gefordert, um beim Wettbewerb teilnehmen zu können. Die Neue Mittelschule 2 in Ried überzeugte die Jury mit eigens kreierten Computerspielen und konnten den Ersten Platz für sich entscheiden. Sie entwarfen und programmierten Spiele mit dem Scheuch Leo Lufti Maskottchen. Ziel der Spiele ist es, möglichst viele Fabriken mit Filteranlagen auszustatten und damit einen Beitrag zur Luftreinhaltung zu leisten. Belohnt wurden die Schüler mit einem Ausflug ins Ars Electronica Center nach Linz. Am Tag der Siegerehrung verbrachte die Klasse einen Vormittag in der Lehrwerkstätte, wo sich die Schüler ein Geschicklichkeisspiel aus Blech selbst herstellen und so bereits erste Erfahrungen mit dem Werkstoff Blech sammeln durften.

Lehrabschlussprüfung geschafft: Acht neue Fachkräfte bei Scheuch

„Wir gratulieren den neuen Fachkräften recht herzlich zur bestandenen Lehrabschlussprüfung und sind sehr stolz auf ihre großartigen Leistungen. Für die Zukunft wünschen wir ihnen ebenso viel Erfolg und alles Gute für ihren weiteren beruflichen Weg“, so Stefan Scheuch, Geschäftsführer der Scheuch GmbH. 

Moderne Ausbildung 

Ob Elektroanlagentechniker, Maschinenbautechniker, Blechtechniker oder Technischer Zeichner, die neuen Fachkräfte genossen eine fundierte Fachausbildung im eigenen Ausbildungszentrum in Aurolzmünster und ein umfassendes Zusatzprogramm (z. B. Gesundheitsvorsorge, Projektmanage-ment, Kalkulationsgrundlagen, soziale Kompetenz, fachliche Weiterbildungen wie Staplerschein oder SPS). 

„Als Ausbilder ist es unser Ziel, die Lehrlinge zu hochqualifizierten Fachkräften auszubilden und sie für das Berufsleben optimal vorzubereiten, um ihnen beste Zukunftsaussichten zu sichern. Wir fördern sie insbesondere mit innovativen Ausbildungskonzepten und speziellen Trainingsprogrammen zur Persönlichkeitsbildung“, erklärt Rudolf Sanladerer, Leiter des Ausbildungszentrums der Scheuch GmbH. 

Lehre mit Matura oder Auslandsaufenthalte bei internationalen Unternehmen sind ebenfalls möglich. 

Lehrberufe mit guten Zukunftschancen 

Aktuell werden die vier technischen Lehrberufe Elektrotechnik – Anlagen- und Betriebstechnik, Metalltechnik – Metallbau und Blechtechnik, Metalltechnik – Maschinenbautechnik und Technische/r Zeichner/in ausgebildet. 50 Lehrlinge absolvieren derzeit eine Lehre bei Scheuch, die im Durchschnitt 3,5 Jahre dauert. Unter den Lehrlingen sind 17 Mädchen, die ihre Lehre wie die Burschen hervorragend meistern. 

Die Chancen nach der Lehrzeit vom Luft- und Umwelttechnikspezialisten übernommen zu werden, sind bei entsprechender Leistung sehr gut und auch Entwicklungsmöglichkeiten bestehen bis ins Top-Management.

„Rückblickend hat mir meine Lehrzeit bei Scheuch sehr gut gefallen, da ich viel gelernt habe und mir die Arbeit als Technischer Zeichner großen Spaß macht. Und auch weil ich nette und hilfsbereite Kollegen habe, die mich unterstützen. So konnte ich meinen Berufswunsch verwirklichen und habe meine Entscheidung nie bereut“,berichtet Florian Friedl, frischgebackener Technischer Zeichner bei der Scheuch GmbH, und ergänzt: “Nach dem Zivildienst möchte ich mich gerne weiterbilden und im Unternehmen bleiben.“

Lange Nacht der Forschung 2014: Faszinierende Luft- und Umwelttechnik

Luft- und Umwelttechnik hautnah 

Die interessierten Besucher erfuhren wie man Strömung sichtbar machen kann, wie der Explosionsschutz bei Staubexplosionen aussieht und was eine Trommel mit einem Ventilator gemeinsam hat. Wozu sich ein Autokatalysator noch einsetzen lässt und wie mithilfe der Finite-Elemente-Berechnung ein komplexes Produkt konstruiert wird, wurde ebenfalls aufgezeigt. Im Versuchstechnikum erhielten die Besucher Einblick in verschiedene Anlagen zur Luftreinigung und wurden selbst zum Techniker.

Für die jüngeren und kleinen Forscher gab es in der Lehrwerkstatt viele Experimente und Versuche zum Ausprobieren sowie lustige Mitmachaktionen. Durch anschauliche Führungen erforschten die Besucher Luft- und Umwelttechnik von Station zu Station näher und erlebten wie faszinierend Forschung und Entwicklung bei Scheuch sein kann.

„Es ehrt uns sehr, dass über 600 Besucher bei der Langen Nacht der Forschung 2014 die Chance ergriffen und hinter die Kulissen der Scheuch GmbH blickten. Gemeinsam mit unserem engagierten Forschungsteam genossen sie ein einzigartiges Erlebnis für die ganze Familie. Sie entdeckten wie spannend Forschung und Entwicklung sein kann und erfuhren viel Interessantes über Luft- und Umwelttechnik“, berichtet Stefan Scheuch, Geschäftsführer der Scheuch GmbH, erfreut.

Lange Nacht der Forschung 2014 in Ried

Neben der Scheuch GmbH nahmen das Techno-Z Ried, die Benteler SGL Composite Technology GmbH, FACC AG, Fill Gesellschaft m.b.H., HTL Ried und Wintersteiger AG an der Langen Nacht der

Forschung teil. Von 17.00 bis 23.00 Uhr wurde Ried zur Forschungsstadt mit vielen Attraktionen. Über 100 Aussteller beteiligten sich insgesamt in 10 Regionen an der Langen Nacht der Forschung in ganz Oberösterreich.

Scheuch erhält erneut Gütesiegel für Betriebliche Gesundheitsförderung

Gesundheitsminister Alois Stöger übergab die BGF-Urkunde an den Vorzeigebetrieb, der nach der Zertifizierung von 2011-2013 wieder für sein großes Engagement in Sachen Betrieblicher Gesund-heitsförderung prämiert wurde. Im Speziellen hob die Jury die Gesamtheit des Programms in allen Bereichen der Gesundheit hervor. 

G‘sund & aktiv 

Um eine gesunde Arbeitswelt zu gewährleisten, setzt das Familienunternehmen Scheuch auf ein umfassendes Gesundheitsprogramm – „g‘sund & aktiv“. Dieses basiert auf sechs Säulen: Bewegung, Ernährung, Für- und Vorsorge, Mentale Fitness, Miteinander, Umfeld und Sicherheit. In den einzelnen Bereichen werden viele gesundheitsfördernde Maßnahmen angeboten. Ob Obsttag, Ausflüge (z. B. Skitag, Exkursion), sportliche Aktivitäten (z. B. Klettern, Wirbelsäulengymnastik), Workshops bzw. Vorträge (z. B. Ernährung) oder Physiotherapie, die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter soll präventiv unterstützt werden, sodass diese den Arbeitsalltag gesund und fit bewältigen können.

„Als Umweltunternehmen sind Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung für uns besonders wichtig.Mit dem Gesundheitsprogrammen ‘g‘sund & aktiv’ möchten wir einen Beitrag dazu leisten und die Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fördern. Wir wollen ihnen einen gesunden und sicheren Arbeitsplatz bieten und verstehen sie als Partner, die den Erfolg des Unternehmens erst möglich machen“, so Stefan Scheuch, Geschäftsführer der Scheuch GmbH. 

BGF-Gütesiegel 

Das Gütesiegel für Betriebliche Gesundheitsförderung wurde am 5. März 2014 zum neunten Mal verliehen. 37 Betriebe konnten sich über die Auszeichnung ihrer BGF-Projekte freuen. Insgesamt haben diese 19.000 gesündere Arbeitsplätze geschaffen. Mittlerweile tragen 112 oberösterreichische Unternehmen das Gütesiegel und stehen gemeinsam für mehr als 66.000 gesündere Arbeitsplätze.

Das BGF-Gütesiegel ist eine Auszeichnung des „Österreichischen Netzwerks Betriebliche Gesund-heitsförderung“ und wird vom „Fonds Gesundes Österreich“ (FGÖ) unterstützt. Das Gütesiegel wird für jeweils drei Jahre vergeben, wobei die Vergabe einmal jährlich stattfindet.

Kennzahlen der Scheuch GmbH 

Mitarbeiter/Aurolzmünster:        650 
Branche:                                  Luft- und Umwelttechnik
Sparten:                                  Holz, Holzwerkstoffe, Metall, Steine-Erden, Energie, Geräte & Komponenten
Umsatz 2012/13:                      130 Mio. Euro
Exportanteil:                            75%

Das Gerätegeschäft

Ventilatoren, Schleusen, Schnecken, Rohrteile und Zyklone – dies sind alles Komponenten die seit Jahrzehnten für Anlagen in den unterschiedlichen Anwendungsbereichen der Holz-, Holzwerkstoff-, Metall-, Steine-Erden- und Energieindustrie entwickelt und laufend optimiert werden.

Die Fertigungskompetenz in der Firmenzentrale in Aurolzmünster / Oberösterreich sowie das Prozess-Know-how aus den Unternehmenssparten ist in einer eigenen Vertriebssparte, „Gerätegeschäft“ ge-nannt, gebündelt worden, um Kunden, deren Anforderungen von den anderen Unternehmenssparten nicht ausreichend abgedeckt werden können, ebenfalls ein kompetenter und verlässlicher Partner zu sein und Innovationen in neuen Einsatzbereichen zu forcieren.

Geräte und Komponenten für neue Branchen 

Leiter des Gerätegeschäfts ist Werner Pfifferling. Unterstützt von einem engagierten Team aus Ab-wicklern und technischen Verkäufern hat sich dieser zum Ziel gesetzt, das Geräteprogramm voran-zutreiben und zwar über die bestehenden Unternehmensbranchen hinaus.

Der Verkauf von Geräten und Komponenten bildet das Kerngeschäft der neuen Sparte. Aber auch kundenspezifische Serienlösungen mit Prototypenentwicklung sind möglich. Dabei wird ein Standard-produkt auf die Kundenbedürfnisse und Anforderungen zugeschnitten. An Zusatzleistungen bietet die neue Gerätesparte technische Beratung, Schall- und Luftmessungen, Inbetriebnahmen sowie Service und Montage als Teilleistung.

„Durch den Einsatz in Komplettanlagen für die Entstaubung und Abgasreinigung kennen wir ein brei-tes Spektrum an spezifischen Anforderungen für die verschiedenen Anwendungsbereiche. Die Erfah-rungen aus der Praxis fließen direkt in die ständige Weiterentwicklung und Optimierung der Geräte und Komponenten ein. Gemeinsam mit unseren Kunden werden individuelle Lösungen entwickelt und realisiert – nun auch in branchenfremden Bereichen“, betont Werner Pfifferling Spartenleiter Geräte-geschäft bei Scheuch.

Endkunden und Anlagenbauer 

Bei den Zielgruppen konzentriert sich die neue Sparte vor allem auf Endkunden und Anlagenbauer, Zielmärkte sind Österreich, Deutschland, die Schweiz und das restliche Europa.

Mit dem Gerätegeschäft verfügt Scheuch parallel zum Spartenangebot um ein weiteres Geschäftsfeld, mit dem neues Marktpotenzial ausgeschöpft und die führende Position ausgebaut werden soll.

Das Gerätegeschäft umfasst folgendes Produktprogramm:

Ventilatoren 

Seit der Firmengründung 1963 wurden mehr als 40.000 Industrie-Radialventilatoren zur Förderung reiner oder staubhaltiger Luft gebaut und weltweit eingesetzt.

Scheuch verfügt über ein umfassendes und ausgereiftes Programm von rund 1.500 Ventilator-Typen mit Druckerhöhungen bis zu 25.000 Pa und Volumenströme von 500 bis 650.000 Bm³/h. Spezialan-wendungen wie verschleißfeste, gasdichte und Heißgas-Ausführungen bis 550°C sowie in Sonder-werkstoffen (z.B. Niro, Aluminium, …) runden das Ventilatorenprogramm ab.

Je nach Anforderungen wird die Betriebsart festgelegt: Direkt-Antrieb, Riemen-Antrieb und Kupplung-Antrieb für den Leistungsbereich bis 2.500 kW stehen zur Verfügung.

Schnecken 

Zum kontinuierlichen Fördern von Schüttgütern werden Rohr- und Trogschnecken eingesetzt. Das Durchsatzvolumen kann dabei 2 bis 500 m³/h betragen bei einem Schneckendurchmesser zwischen 200 und 1.000 mm. Optional sind sie als Heißgasausführung und mit Sondermaterialien ausführbar.

Schleusen

Zellenradschleusen werden zum Austragen von Stäuben, Spänen, Granulaten und faserigen Förder-gütern sowie als Absperrorgan eingesetzt. Auch zur explosionstechnischen Entkopplung können Schleusen als baumustergeprüfte Schutzsysteme (zünd- und flammdurchschlagsicher) ausgeführt werden. Das Durchsatzvolumen kann bis zu 8.650 m3/h bei 100% Füllgrad betragen. Optional sind sie als Schutzsystem, Heißgasausführung und Sonderwerkstoffausführung ausführbar.

Rohrteile und Zyklone 

Scheuch kann für Absaug- und Entstaubungsanlagen sowie pneumatische Förderanlagen auf ein um-fangreiches Rohr- und Kanalteile-Programm in den verschiedensten Materialausführungen zurückgrei-fen, mit dem unterschiedlichste Anforderungen erfüllt werden können.

„Im neuen Gerätegeschäft ist die langjährige Erfahrung und das umfangreiche Anlagenwissen aus den unterschiedlichen Sparten zusammengefasst. Dieses Know-how wird auf neue Anwendungsfelder übertragen und für deren spezifische Anforderungen nutzbar gemacht“, so Pfifferling.

Bild 1: Katalysatorelement
Bild 2: Schnecke
Bild 3: Ventilatoren (riemengetrieben)
Bild 4: Zellradschleuse

Hallenklima-Management für die Holzwerkstoffproduktion

Führende Unternehmen der Holzwerkstoffindustrie setzen bereits die modernsten Technolo-gien zur Prozessoptimierung ein und trotzdem gibt es noch viele Variablen, welche die Platten-qualität beeinträchtigen können. Mit dem Hallenklima-Management-Konzept des Luft- und Um-welttechnikspezialisten Scheuch empfiehlt sich eine neue Konstante, die den Produktionspro-zess energieeffizient unterstützt, den Arbeitnehmerschutz verbessert und die Betriebssicher-heit erhöht.

Das international agierende Familienunternehmen Scheuch feiert dieses Jahr sein 50-jähriges Firmen-jubiläum. Ob Absaugung, Förderung, Entstaubung oder Rauchgasreinigung, Scheuch ist mit seinen Sparten „Holz“, „Holzwerkstoff“, „Metall“, „Steine-Erden“ und „Energie“ Markt- und Technologieführer in vielen Bereichen der industriellen Luft- und Umwelttechnik.

Komplettprogramm für Luft- und Abgasreinigung Maßgeblichen Anteil am Unternehmenserfolg hat die Sparte „Holzwerkstoffindustrie“. Ob MDF-, OSB-, Span-, Hybrid- oder Holzfaserdämmplatten, mit ihr stellt Scheuch für sämtliche Produktionsbereiche der Plattenherstellung ein Komplettprogramm zur Luft- und Abgasreinigung zur Verfügung.

Das umfassende Produkt- und Dienstleistungsprogramm reicht von Ventilatoren und Zyklonen über Schlauchfilter, Trocken- und Nass-Elektrofilter (SENA, SEKA) sowie biologische Abgasreinigungs-systeme (z.B. SABA) bis zu Abgaswäscher für Pressendämpfe (z.B. SAP, ESAP) und Fasersichter. Von Beratung und Projektierung, über Fertigung, Montage und Inbetriebnahme bis hin zu Anlagen-service und Emissionsmessungen bietet Scheuch alles aus einer Hand.

Anwendungsspezifische Gesamtkonzepte Das Markenzeichen des Unternehmens sind anwendungsspezifische Gesamtkonzepte. Scheuch kennt die Produktionsprozesse genau und verfügt über langjährige Erfahrung und umfangreiches Wissen, um individuelle Technologielösungen für Luft- und Umweltthemen bei der Holzwerkstoffer-zeugung entwickeln zu können – in allen Bereichen von der Materialaufbereitung und Rohplatten-produktion bis zur Endfertigung und Veredelung.

„Wir verstehen uns als nachhaltiger Partner und Problemlöser mit Gesamtkompetenz bei Luft- und Umwelttechnik. Kundenspezifische Konzepte und zahlreiche patentierte State-of-the-Art-Technologien zeichnen unsere Vorreiterrolle aus“, so Andreas Köck, Leiter der Sparte „Holzwerkstoffindustrie“ bei Scheuch.

Hallenklima-Management-Konzept Die Innovationskraft und Kundenorientierung des Unternehmens beweist Scheuch einmal mehr mit dem Hallenklima-Management-Konzept „SPAC“ („Scheuch Plant Air Control“), das erstmals auf der LIGNA 2013 in Hannover präsentiert wurde.

Das in dieser Form einzigartige Konzept hat Scheuch als Mehrwertangebot zur klassischen Luft- und Abgasreinigung entwickelt, um seinen Kunden ein optimales Hallenklima für die Plattenproduktion zu gewährleisten und produktionsnachteilige Einflussfaktoren zu minimieren.

Mit dem Hallenklima-Management-Konzept können die zentralen Einflussgrößen des Hallenklimas zur Be- und Entlüftung von Produktionshallen (Neu- und Altanlagen) geregelt werden. Es gilt, die abge-saugte Luftmenge an den Emittenten gezielt zu steuern. Wie viel Zuluft an welcher Position und auf welche Art und Weise eingebracht werden muss, damit eine Konditionierung der Luft erfolgt, wird ge-nau eruiert. Dabei kann die durch Scheuch-Filter gereinigte Rückluft zum Großteil wiederverwendet und der energetische Prozess optimiert werden.

Eine Sache für Experten Die Grundlage des Konzepts ist eine gezielte Luftführung (z.B. Zuluftanlagen mit Wärmenutzung) und die Vermeidung diffuser Luftströmungen in der Produktionshalle. Parameter wie die Lufttemperatur und Inhaltsstoffe wie Staub oder flüchtige organische Stoffe (z.B. Formaldehyd) lassen sich kontrolliert steuern.

Um eine derartige Einflussnahme zu erreichen, bedarf es einschlägiger Produktionskenntnisse zur Herstellung von Holzwerkstoffen und Erfahrung bei Zuluftanlagen, über die Scheuch wie kein zweites Unternehmen verfügt und als Gesamtpaket inklusive Konzeption bzw. Planung, technische Lösung sowie individuelle Beratungs- und Serviceleistungen anbietet.

„Für ein ausgewogenes Hallenklima-Management in der Holzwerkstoffindustrie sind viele Aspekte wie Energie, Prozesstechnik und die Produktionshalle als Arbeitsplatz zu berücksichtigen, wofür es einen kompetenten Partner braucht, der die komplexen Zusammenhänge erkennt und geeignete Lösungen entwickeln kann“, erklärt Köck.

Mehrwert und Vorteile des Konzepts: Das Hallenklima-Management-Konzept von Scheuch bietet als Mehrwert ein optimales Hallenklima für die Plattenproduktion in Holzwerkstoffwerken und folgende Vorteile für den Betreiber:

Produktionsprozessunterstützung 
Entlang des Herstellungsprozesses gibt es eine Vielzahl variabler Einflussgrößen, die sich auf die Qualität des Endprodukts auswirken können. Stabile Produktionsbedingungen stellen daher eine wesentliche Grundlage für einen gut funktionierenden Produktionsprozess dar. Mit dem Hallenklima-Management-Konzept (SPAC) steht eine neue Konstante zur Verfügung, die einen weiteren Beitrag zur Prozessoptimierung (z.B. gleichbleibende und auf den jeweiligen Produktionsschritt abgestimmte Hallentemperatur) leistet. 

Stabile Produktionsbedingungen werden durch optimale und konstante Wärmeeinbringung und auf den jeweiligen Prozessabschnitt angepasste Luftströmungen erreicht. Dazu wird die Halle in drei Produktionsbereiche eingeteilt:

1. Beim Streuungs- bzw. Formungsbereich liegt der Fokus auf der Warmluftzuführung mit der die Ab-kühlung der Späne- oder Fasermatte eingedämmt werden soll. Zusätzlich wird äußeren Einflussfak-toren wie z.B. Temperaturveränderungen (z.B. Tag-Nacht, offene Tore, …) entgegengewirkt.

2. Im Bereich der Presse liegt das Augenmerk darauf, konstante Temperaturen beidseitig entlang der Presse zu gewährleisten, um das Risiko eines Stahlbandverlaufs einzudämmen.

3. Bei der Endfertigung wird der Abkühlungs- und Reifeprozess der Holzwerkstoffplatten neben der Absaugung durch eine gezielte Zulufteinbringung zur Be- und Entlüftung der Halle optimiert.

Arbeitnehmerschutz 
Neben stabilen Produktionsbedingungen unterstützt das Hallenklima-Management-Konzept (SPAC) den Arbeitnehmerschutz mit einer verbesserten Luftqualität und geringeren Arbeitsplatzkonzentration. Die Grundlage dafür ist in erster Line eine effiziente Erfassung der Pressendämpfe (siehe SAP-Sys-tem von Scheuch) sowie eine speziell angepasste Lufteinbringung. Hierfür kann die aus anderen Pro-duktionsbereichen durch Scheuch-Filteranlagen gereinigte Rückluft wiederverwendet werden, da diese einen Reststaubgehalt von < 0,1 mg/m3 gewährleisten können.  

Betriebssicherheit 
Im Bereich der Presse gilt es die Pressendämpfe ebenfalls direkt am Pressenspalt sicher zu erfassen und diffuse Luftströme aus anderen Bereichen durch einen kontrollierten Luftmengenaustausch zu vermeiden. Da ein Umluftbetrieb bei einer Pressenbrüdenabsaugung technisch nicht sinnvoll ist, be-darf es einer hohen, externen und konditionierten Zuluftmenge. Praxisanwendungen bestätigen hier zuvor umfangreich durchgeführte Strömungssimulationen (CFD-Analysen), die ergaben, dass eine gezielte Luftzuführung (z.B. um Luftkurzschlüsse zu vermeiden) unumgänglich ist. 

Effiziente Energienutzung 
Sämtliche bei der Plattenproduktion stattfindende thermische Teilprozesse werden auf Potenziale für eine Wärmerückkoppelung analysiert und im Rahmen des SPAC zum Ausgleich der Luftmengenbi-lanz für die einzelnen Bereiche in der Produktionshalle herangezogen. Dabei wird überwiegend nicht genutzte Abwärme aus dem Prozess verwertet. Im Fall, dass nicht ausreichende Energiepotenziale vorhanden sind, kommen ergänzend Systeme zur Warmlufterzeugung zum Einsatz. 

Durch ein ausgewogenes Hallenklima-Management lässt sich somit der Energiebedarf optimieren und es werden Energieverluste z.B. infolge eines willkürlichen Luftaustausches von warmer durch kalte Luft aus dem Außenbereich verhindert. 

„Das Hallenklima-Management-Konzept von Scheuch stellt eine neuen Konstante dar, die einen Bei-trag zur Prozessoptimierung unter Berücksichtigung der vorhandenen Energiepotenziale leistet und den Arbeitnehmerschutz sowie die Betriebssicherheit unterstützt“, betont Köck. 
Bild 1: SPAC-Gesamtkonzept für ein ausgewogenes Hallenklima-Management. 
Bild 2: CFD-Analyse V1-V2 – Ausgangssituation
Die Pfadlinien der Grafik illustrieren den Weg, welchen die Luft durch eine Holzwerkstoffproduktions-halle zurücklegt – vom Eintritt bis zur Absaugstelle. Die Farben kennzeichnen die verschiedenen Luft-strömungen, wobei Grün und Braun die kontrollierte Zuluft repräsentieren. 
Durch einen in der Halle vorhandenen Unterdruck entsteht eine zusätzliche unkontrollierte Zuluft, z.B. durch nicht geschlossene Tore oder Undichtigkeiten, ersichtlich durch die roten Strömungslinien. 
Ein Großteil dieser unkontrollierten Zuluft bewegt sich Richtung Hallenmitte. Somit kann nicht ausge-schlossen werden, dass Schmutzpartikel mit der Strömung zur Presse gelangen, was aber unbedingt vermieden werden muss und Ziel der Simulation ist.  
Bild 3: CFD-Analyse V4-V5 – nach Optimierung 
Diese Graphik stellt die bereits optimierten Luftströmungen in derselben Halle mit gleicher Undichtig-keit dar. Sie sind kontrolliert und gezielt gesteuert. Beim Pressenbereich in der Hallenmitte ist ein Luft-schleier deutlich erkennbar, der eine Verschmutzung der Presse mit Fremdpartikeln aus den angren-zenden Bereichen verhindert.

SELAS-Plus - Das Absaugsystem für die Oberflächenbeschichtung

Durch vermehrte Sonder- und Einzelanfertigungen nimmt der Anteil der manuellen Beschichtung (z.B. Handspritzplätze) von Holz und Metall zu – sowohl im gewerblichen als auch im industriellen Bereich. Der beim Beschichten entstehende Overspray aus wasserlöslichem oder Lösemittel haltigem Lack ist im Interesse niedriger Arbeitsplatz- und Umweltbelastungen abzuscheiden.

Durch die Reinhaltung der Produktionsräume von Farbnebeln wird eine Qualitätsverbesserung der Produkte durch gleichmäßige und staubfreie Oberflächen erzielt, der Materialfluss beschleunigt und somit eine Steigerung der Durchsatzleistung erreicht. Ebenso können Schadensereignisse (Explosio-nen) durch Lösungsmitteldämpfe vermieden werden.

Als Lösung zur Reinhaltung der Produktionsräume bei der Oberflächenbeschichtung empfiehlt sich das SELAS-Plus-Absaugsystem von Scheuch, das auf einem ausgefeilten Baukastensystems basiert.

Individuelles Komplettprogramm
SELAS-Plus umfasst die komplette Absaugtechnik für die Oberflächenbeschichtungsbereiche Spritzen, Trocknen und Schleifen. Das Programm besticht durch hohe Anpassungsfähigkeit an die Bedürfnisse der Kunden und wird den steigenden Qualitätsansprüchen gerecht. Scheuch ist in der Ausführung der Anlage flexibel und entwickelt gemeinsam mit den Kunden maßgeschneiderte Lö-sungen für optimale Produktivität. 

„Die hohe Oberflächen- und Produktqualität, energiesparende Betriebsweise, flexible und angeneh-me Arbeitsweise, einfache Bedienbarkeit und ein geringer Wartungsaufwand sind die Pluspunkte des Systems“, betont Alois Burgstaller, Leiter der Sparte Holzindustrie bei Scheuch und ergänzt: „Geringe Betriebskosten ergeben sich des Weiteren durch Wärmerückgewinnung, Umluftbetrieb beim Trocknen und den Einsatz effizienter Ventilatoren.“

Das Baukastensystem von SELAS-Plus Je nach Bedarf und Anlagenkonzept stehen für die verschiedenen Bereiche der Oberflächenbe-schichtung innovative SELAS-Plus-Absauglösungen zur Verfügung.

Schleifen
Für das Schleifen bietet Scheuch mit der Boden- bzw. Wandabsaugung und den Schleiftischen in ver-schiedenen Abmessungen bzw. Ausstattungen drei verschiedene Lösungen. Die Bodenabsaugung mit extern aufgestelltem Filter und Zuluftdecke ist beispielsweise für größere Werkstücke bei hoher Auslastung und großen Staubmengen ideal.

Spritzen
Beim Spritzen kommt neben der Bodenabsaugung die Spritzstand-Absaugung zum Einsatz. Spritz-stände werden vorwiegend bei kleineren Lackverarbeitungsmengen, sporadisch anfallenden Lackier-arbeiten oder bei geringem Overspray-Anteil zur Abscheidung der Feststoffe eingesetzt.

Die Spritzstand-Absaugung kann als Unter- bzw. Oberflur ausgeführt werden. Hierbei werden ent-weder Filtermatten unter dem Gitterrost im Spritzstandgehäuse angeordnet (Unterflur) oder, wenn keine Bodengrube vorhanden ist, Hängebahnen (Oberflur) verwendet. Bei beiden Ausführungen ist das Spritzen nur in eine Richtung möglich.

Trocknen
Bei höheren Qualitätsansprüchen aber auch durch die zunehmende Verwendung von Wasserlacken ist das Trocknen in einem separaten Raum erforderlich. Temperatur, Luftmenge, Umluftanteil und Betriebsmodus können präzise an die Eigenschaften des Lackes angepasst werden.
Neben dem Trocknen in separaten Trockenräumen ist es mit dem SELAS-Plus-System möglich, im Spritzraum eine Zone zum Trocknen einzurichten. Ein Teil der Zu- bzw. Abluft wird während des Lackierens zum Abdunsten der frisch lackierten Teile im Abstellbereich eingesetzt. Die Luftmenge und Nachlaufzeit lassen sich dabei variabel festlegen.

Bodenabsaugung
Bei der Bodenabsaugung kann der Arbeitsbereich voll genutzt und die beste Oberflächenqualität er-reicht werden. Der Grund dafür ist die gleichmäßige, vertikale Absaugung über die in der gesamten Bodenfläche verteilten Absaugkanäle. Eine flexible Oberflächenbehandlung verschiedener Werk-stücke ist damit von allen Seiten möglich. Die direkte über den Absaugflächen angeordnete Zuluft-filterdecke stellt zudem eine optimale Luftführung und ein angenehmes Betriebsklima sicher. 

Lacklager
Spezielle Lufttechnikausführungen für das Lacklager (inklusive Auffangtassen, Abluftventilatoren, Absaugrohre und Zuluftöffnungen) ergänzen das SELAS-Plus-Programm. 

Bild 1: SELAS-Plus-Absaugung am Schleifplatz
Bild 2: SELAS-Plus-Absaugung im Lackierraum

Leistung trifft Qualität

Scheuch hat bei der Katzbeck Fenster GmbH eine SEPAS-Plus Absauganlage in einem neuen Zubau errichtet. Die energiesparende Anlage verfügt über eine Absaugleistung von 60.000 Bm3/h und ist mit einem LIGNO-Impulsfilter mit Bunker für den bedarfsgerechten Austrag ausgeführt. Zum Materialtransport wurde eine Mitteldruck-Förderringleitung auf ein bestehendes Silo mit Zyklon realisiert.

SEPAS-Plus stellt ein effizientes Absaugsystem mit einem hohen energietechnischen Wirkungsgrad dar. Das System passt sich variabel an die schwankende Maschinenauslastung an und arbeitet somit besonders energiesparend. Das patentierte Aktivierungsluftsystem ermöglicht eine optimale Absaug-leistung von Staub und Spänen.

An die neue SEPAS-Anlage sind mehrere Maschinen zur Fenster- und Türenproduktion ange-schlossen. Durch das flexible Einrohrsystems lassen sich Umstellungen und nachträgliche Erweiterungen des Maschinenparks einfach vornehmen.

„SEPAS-Plus ist eine leistungsstarke und flexible Lösung zur Absaugung von Staub und Spänen. Die Anlage lässt sich präzise auf den Bedarf des Kunden abstimmen und im Hinblick auf den Energiever-brauch optimieren“, so Alois Burgstaller, Spartenleiter der Holzindustrie bei der Scheuch GmbH.

Brand- und Explosionsschutz
Ausschlaggeben für die Wahl von Scheuch waren neben dem flexiblen Absaugsystem die ausgereif-ten Sicherheitskonzepte des Luft- und Umwelttechnikexperten. Zum Brand- und Explosionsschutz hat Scheuch die Konzepte BRANA 120 und ROWEK 65 umgesetzt. Diese ermöglichen auch bei engen Platzverhältnissen eine praxistaugliche Aufstellung der Filteranlage in einem Abstand von nur 1m von der Hallenwand entfernt und garantieren im Ernstfall eine Flammenausbreitung von weniger als fünf Metern. Zudem wurde eine Funkenlöschanlage eingebaut.

Die Inbetriebnahme der neuen Absauganlage bei Katzbeck erfolgte Mitte März 2013. Das erste Feedback fällt durchwegs positiv aus. Die Anlage läuft einwandfrei und der Fenster- und Türenhersteller ist mit der Absaugleistung sehr zufrieden.

Die Firma Katzbeck versteht sich als Premiumhersteller und legt großen Wert auf Qualität. Mit Scheuch hat der burgenländische Betrieb einen starken Partner gefunden, diesen hohen Anspruch an Qualität in der neuen Produktionshalle optimal umzusetzen. Hohe Betriebssicherheit und ein auf die Maschinenauslastung angepasster Energieverbrauch sind durch das SEPAS-Plus Absaugsystem sichergestellt.

Katzbeck – Spezialist für Holzalu- und Holzfenster
Das Familienunternehmen Katzbeck steht seit 60 Jahren für Qualität und Erfahrung. Mit rund 200 Mitarbeitern ist Katzbeck österreichweit der Spezialist für Holzalu- und Holzfenster sowie -türen nach Maß.

Neben der Zentrale in Rudersdorf bestehen derzeit Fenster-Ateliers in Feldbach, Fürstenfeld, Gleisdorf, Güssing, Neusiedl am See sowie technische Büros in Vösendorf, Wels und Innsbruck. Mit Innovationen, umweltfreundlichen Produktionsmethoden und der Erzeugung hochwertiger Produkte werden laufend neue Märkte erschlossen. So liefert Katzbeck bereits heute über die Grenzen hinaus.

Bild 1: LIGNO-Impulsfilter mit einer Absaugleistung von 60.000 Bm3/h 
Bild 2: SEPAS-Plus Absaugsystem mit maximalem Wirkungsgrad

Innovative Rauchgasreinigung

Die Reduzierung von Emissionen ist eines der zentralen Umweltthemen unserer Zeit. Einen wesent-lichen Beitrag hierfür leistet die Rauchgasreinigung. Diese dient zur Entfernung von Schadstoffen aus dem Prozessgas einer Verbrennung bevor dieses in die Atmosphäre gelangt. Die Rauchgasreinigung kommt daher in (Heiz-)Kraftwerken und Müllverbrennungsanlagen zum Einsatz und sorgt für frische Luft und eine saubere Umwelt.

Um die Umweltbelastung so gering wie möglich zu halten, hat Scheuch ein Komplettprogramm zur Entstaubung, Schadstoffreduktion und Wärmerückgewinnung entwickelt, das prozessangepasste und hochqualitative Lösungen für moderne Luft- und Umwelttechnik beinhaltet.

„Unsere ganzheitlichen Systemlösungen zur Luftreinhaltung bieten ausgereifte Prozesstechnik, hohe Betriebssicherheit und Effizienz. Umfassendes Prozess-Know-how, langjährige Praxiserfahrung und die laufende Optimierung einzelner Komponenten bzw. Verfahren gewährleisten kundenspezifische Technologielösungen auf ökologisch wie ökonomisch neuestem Stand“, betont Franz Söllhinger, Spartenleiter Energieindustrie der Scheuch GmbH.

Schlauchfilter zur Rauchgasreinigung Aufgrund des ausgezeichneten Filtrationsverhaltens empfehlen sich u.a. Gewebefilteranlagen zur Abscheidung von Feinstäuben bis zu garantierten Werten < 5 mg/Nm3, die in Kombination mit sorptiven Verfahren auch zur effizienten Reduktion anderer Schadstoffe geeignet sind.

„Gewebefilter von Scheuch zeichnen sich durch hohe Anlagenverfügbarkeit, geringe Betriebskosten und einfach durchzuführende Wartungsmaßnahmen aus. Ein Baukastensystem und parametrisierte Variantenmodelle ermöglichen eine spezifische Auslegung und optimale Anpassungen der Filter-anlage – von wenigen tausend bis zu mehreren Millionen Kubikmeter Luftmenge“, so Söllhinger.

Das Filterprogramm des Luft- und Umweltexperten aus Aurolzmünster in Oberösterreich ist speziell für diese Anwendung mit Ausführungsdetails ergänzt worden, um beispielsweise Ablagerungen im System zu vermeiden.

Die Wahl des richtigen Filtermediums sowie die Steuerung der Filterabreinigung in Abhängigkeit der Lastschwankungen des Kessels sind weitere Faktoren, die für eine hohe Verfügbarkeit und geringe Betriebskosten eine große Rolle spielen.

Patentierte Sorptionsverfahren
Bei der energetischen Verwertung von behandelten und belasteten Brennstoffen sowie von Müll- und Reststoffen kommen Adsorptions- und Absorptionsmethoden bei der Reinigung der Abgase von sau-ren Schadgasen (SO2, HCI, HF) sowie anderen gasförmigen Stoffen wie Schwermetalle, Dioxine und Furane zur Anwendung.

Hierbei werden die Trockensorption mit Kalkhydrat oder Natriumbikarbonat und die konditionierte Trockensorption mit Verdampfungskühler oder Direktbefeuchtung des Rezirkulates unterschieden. 
Für diese Anwendungen hat Scheuch eigene Verfahren entwickelt und patentieren lassen. Bei der Festlegung des geeigneten Verfahrens werden Betriebsmittel- und Entsorgungskosten sowie der Ersatzteil- und Wartungsaufwand in der Wirtschaftlichkeitsrechnung berücksichtigt.

Rauchgasreinigung bei Migros Aare 
Bei der Schweizer Genossenschaft Migros Aare in Schönbühl hat Scheuch eine neuartige Schlauch-filtertechnologie mit kompakter Bauweise zur Rauchgasreinigung des Heizwerks eingesetzt. Dies war notwendig geworden, da die bestehende Anlage den hohen Energie- und Umweltansprüchen des Unternehmens nicht mehr genügte.

Die Migros Aare ist die größte von zehn Genossenschaften des Schweizer Detailhändlers Migros. Sie entstand 1998 beim Zusammenschluss der Migros Aargau/Solothurn und der Migros Bern. Migros Aare erwirtschaftet einen durchschnittlichen Jahresumsatz von 3,3 Milliarden Schweizerfranken und beschäftigt rund 12.000 Mitarbeitende. In den Kantonen Aargau, Bern und Solothurn betreibt Migros Aare neben Supermärkten auch Restaurants, Klubschulen, Fitness- und Freizeitanlagen sowie Fach-märkte für Sport und Heimwerkerbedarf. 
Gemäß der Migros-Unternehmensphilosophie setzt sich das Schweizer Unternehmen mit Leiden-schaft für die Lebensqualität seiner Mitarbeiter und Kunden ein. Ziel ist es, die Lebensqualität für die künftigen Generationen langfristig zu erhalten, weshalb die Umwelt- und Sozialpolitik bei Migros oberste Priorität genießt. So engagiert sich Migros seit den 50er-Jahren für kulturelle, gesellschaftliche und nachhaltige Projekte (z.B. Elektromobilität, Solaranlage, klimafreundliche Produkte und umwelt-schonende Verpackungen). 
Ultrakompakte Filteranlage 
Da Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz ganz zentrale Themen für die Genossenschaft Migros Aare sind, hat das Unternehmen im letzten Jahr in die Modernisierung der Filteranlage des Heizwerks investiert. 
Zur Entstaubung der Rostfeuerung hat Scheuch einen kompakten Filter entwickelt, der den knappen Platzverhältnissen des Biomasseheizwerks mit einem Heizkessel (6 MW) optimal gerecht wird. Hierfür wurde ein Filtergehäuse mit einer 582 m2 großen Filterfläche und einer Höhe von 3,5 m konstruiert, das eine Grundfläche von nur 12 m2 aufweist und sich durch ein Kompaktbausystem mit einer spezi-ellen Filterschlauchgeometrie kennzeichnet. 
Des Weiteren wurde ein IMPULS-Schlauchfilter mit einer Leistung von 35.000 Bm3/h bei 160 ºC Roh-gastemperatur und Spitzen bis zu 230 ºC zur Rauchgasentstaubung nach der Verbrennung von Alt-holz und belastetem Holz, das einer weiterführenden Rauchgasbehandlung durch einen Rauchgas-wäscher unterzogen wird, aufgestellt.

„Durch die neue Filteranlage wird nach dem Durchlauf des Rauchgases ein Reingasstaubgehalt von 10 mg/Nm3 erreicht, der deutlich unter den vorgegeben Grenzwerten liegt. Da der Rohgasstaubgehalt vor der Reinigung noch 2 g/Nm3 beträgt, kann die Schadstoffbelastung mithilfe des neuen Schlauch-filtersystems auf ein Minimum reduziert werden“, erklärt Christoph Medwed, Projektleiter Energie-industrie der Scheuch GmbH.

Kurze Montagezeit 
Bei den IMPULS-Schlauchfiltern der mittleren Baureihe für Leistungen bis 200.000 Bm3/h (bis 50 MW Kesselleistung) setzt Scheuch zur Verkürzung der Montagezeit auf eine Ausführung in Baugruppen ab Werk. Mit diesem kompakten, vormontierten System müssen die einzelnen Elemente wie Gehäuse samt Filterkopf, Rohgaskanal, Filterkopf und Wanne vor Ort nur noch miteinander verschraubt werden. Selbst die Filterschläuche sind bereits eingebaut.

Der aus drei Einheiten bestehende Filter (Gehäuse samt Filterkopf und Wanne) wurde in vormontier-ten Baugruppen, isoliert und mit Wannenheizung für die Außenaufstellung in Schönbühl angeliefert. Nach sieben Montagetagen war der Filter betriebsbereit. Die kurze Montagezeit wurde von Migros Aare vorausgesetzt, da ansonsten eine zusätzliche Gasheizung zwischenzeitlich installiert und Gas zugekauft hätte werden müssen. 

„Aufgrund des hohen Vorfertigungsgrades und der Vorisolierung der einzelnen Komponenten des Filtergehäuses war die Montage in nur einer Woche bis zur Inbetriebnahme für unsere Monteure kein Thema. Vielmehr war die Konstruktion und Umsetzung des neuen Ultrakompaktfilterschlauchsystems eine neue Herausforderung für uns, die wir jedoch aufgrund unserer langjährigen Erfahrung hervor-ragend meistern konnten“, berichtet Medwed.  

Dass eine Montagezeit von sieben Tagen ausreichend ist, bestätigt die Schlauchfilterinstallation bei Migros Aare eindrucksvoll. Als weiterer Vorteil geht mit dieser kurzen Montagezeit ein geringerer Kostenaufwand für den Kunden einher, da zum Beispiel weniger Kranhubarbeiten aufgrund des hohen Vorfertigungsgrades der einzelnen Filterbestandteile erforderlich sind.

Mehr Lebensqualität und Nachhaltigkeit  
Seit der Inbetriebnahme Ende Oktober 2011 läuft die Filteranlage in Schönbühl sehr zufriedenstellend wie Patrick Beyeler, Kesselhausleiter und Heizwerkführer von Migros Aare bestätigt: „Die Feststoffver-brennungsanlage ist gestartet und der Schlauch-Filter eingebunden. Die bisherige Betriebsführung bestätigt, das wir einen Filter mit sehr hoher Qualität empfohlen und geliefert bekommen haben.“ 

Hierzu ergänzt Hansruedi Brügger, Leiter Energieversorgung der Genossenschaft Migros Aare erfreut: „Die Zusammenarbeit mit Scheuch verlief vorbildlich. Die vereinbarten Termine wurden weitgehend eingehalten und unsere Anforderungen hinsichtlich der limitierten Baufläche und dem dennoch hohen Leistungsbedarf erfüllt. Mit der neuen Filteranlage haben wir einen weiteren Beitrag zur Reduktion der Schadstoffemissionen geleistet und wesentlich zur Erhöhung der Lebensqualität in der Region nach-haltig beigetragen.“

Bildhinweis: Scheuch GmbH, Abdruck honorarfrei     
Bild 1: Kompakte Schlauchfilteranlage zur Rauchgasreinigung 
Bild 2: Kurze Montagezeit durch vormontierte Baugruppen und Vorisolierung 
Bild 3: Migros Aare in Schönbühl mit innovativer Scheuch-Filtertechnologie

Komplettlösung für den Gießereiprozess auf höchstem Qualitätsniveau

Für die Scheuch GmbH aus Aurolzmünster ist der Bereich Gießerei ein wichtiger Teil der Unternehmensstrategie. Der internationale Technologieführer bei Luft- und Umwelttechnik hat in den letzten zwei Jahrzehnten in vielen Projekten großes Knowhow bewiesen und präsentiert sich heute als Komplettanbieter für innovative Lösungen entlang des gesamten Produktions-prozesses. Vom Schmelzen bis zur Putzerei bietet Scheuch alles aus einer Hand und zeigt besonders bei Gesamtkonzepten und Sonderanfertigungen hohe Kompetenz. 

Innovative Gesamtlösungen Ein Beispiel für innovative Gesamtlösungen stellt die Gießerei St. Leon-Rot GmbH (SLR-Gruppe) dar, die sich zum Ausbau ihrer Kapazitäten für die Scheuch GmbH als Umsetzungspartner der neuen Gießerei im sächsischen Elsterheide (Deutschland) entschieden hat.

Gefordert war dabei eine Gesamtlösung für sämtliche Entstaubungsaufgaben, beginnend vom Ofen über Kühlhaus, Gießstrecke, Auspackstationen, Sandaufbereitung und Gussfinish (Strahlen und Handputzerei), die Scheuch professionell realisiert hat. 
Konkret wurden 5 IMPULS-Schlauchfilter mit einer Gesamtluftleistung von 1.250.000 m³/h sowie eine technische Innovation im Bereich der Luftströme umgesetzt. Neuartig ist, dass die warme Luft der Formanalage sowie die feuchte Luft der Sandaufbereitung vermischt werden, um die Taupunktunter-schreitungen (Gefahr von Anbackungen) zu vermeiden und die Betriebssicherheit wesentlich zu erhöhen. 
Hohe Verfügbarkeit und Standzeiten  
Neben ihrer Gesamtlösungskompetenz überzeugt die Scheuch GmbH mit hoher Verfügbarkeit und hohen Standzeiten bei Filterschläuchen. Als Referenzprojekt kann die von Scheuch errichtete Entstaubungsanlage in der Alzmetall Werkzeugmaschinenfabrik und Gießerei Friedrich GmbH & Co.KG angeführt werden, die bereits seit Ende der 80er besteht. 
Alzmetall setzt seit vielen Jahren Entstaubungsanlagen von Scheuch zur Herstellung von Guss-produkten ein. 1989 wurde eine Entstaubungsanlage für die Sandaufbereitung in Betrieb genommen (Luftmenge 96.000 Bm³/h), 2001 folgte die Entstaubung der Auspackstation (Luftmenge 40.000 Bm³/h), 2007 wurde innerhalb von weniger als vier Monaten eine komplette Kupolofenentstaubung einschließlich IMPULS-Filter und Röhrenkühler geliefert, montiert und in Betrieb genommen. Im Mai 2008 konnte Scheuch die neue Formanlage zur Entstaubung von Altsandaufbereitung und Entkernkabine mit einer Filteranlage für 40.000 Bm³/h ausstatten.
„Seit der Inbetriebnahme im Jahr 1989 gab es keinen einzigen Ausfall der Anlage. Die Verfügbarkeit ist somit zu 100 Prozent gegeben. Auch der Instandhaltungsaufwand ist sehr gering. Dabei halten wir uns an die vorgegebenen Wartungsintervalle. Lediglich die Lager bei der Austragschnecke mussten bis heute gewechselt werden, bei dieser Standzeit ganz normal. Besonders erwähnenswert ist die lange Lebensdauer der Filterschläuche. Noch immer ist die Erstausstattung im Einsatz und wir unterschreiten deutlich die geforderten Grenzwerte bei den vorgeschriebenen Messungen durch die Behörde“, so Armin Brandl, Leiter Zentrale Dienste Alzmetall. 
Aktuelle Projekte 
Neben der bereits von Scheuch realisierten Abluftanlage der Gussputzerei, wird derzeit das Projekt Entstaubung der Formanlage bei Georg Fischer Automotive realisiert. Dabei handelt es sich um eine IMPULS-Schlauchfilter-Anlage mit einer Gesamtluftleistung von 100.000 m³/h.
Georg Fischer Automotive ist ein Entwicklungspartner der Automobilindustrie mit weltweit 5.500 Mitarbeitern. Die international tätige Unternehmensgruppe mit Firmensitz in Schaffhausen (Schweiz) entwickelt und produziert hoch beanspruchbarer Gussteile für die Automobilindustrie und deren Zulieferer. Das Unternehmen ist in vielen Bereichen Technologie- und Marktführer in Europa und verfügt über besondere Kompetenz in allen für die Serienfertigung relevanten Gießverfahren (Sandgießen, Kokillengießen, Druckgießen) und Werkstoffen (Eisen, Aluminium, Magnesium).
Mit viel Erfahrung und großem Knowhow ist die Scheuch GmbH ein idealer Partner für die Gießereiindustrie zur Umsetzung von Gesamtkonzepten. Innovation, Qualität und Kundenorientierung sind die Kernkompetenzen des  Unternehmens und Garant für eine erfolgreiche und langfristige Zusammenarbeit. 

Bildhinweis: Scheuch GmbH, Abdruck honorarfrei 
Bild 1: Ofenentstaubung SLR Martin Lamnitz
Bild 2: SLR-Gußkühlerentstaubung 
Bild 2: Dipl.-Ing. Manfred Lixl

Scheuch GmbH, Weierfing 68, A-4971 Aurolzmünster, Tel.: +43 77 52 905-0, Fax: -65000, E-Mail: office@scheuch.com

Wir liefern Anlagen
für die Luftreinhaltung

Innovative Luft- und Umwelttechnik im industriellen Bereich ist seit über 50 Jahren die Domäne von Scheuch. Ob Absaugung, Entstaubung, Förderung, Rauchgasreinigung oder Anlagenbau, Scheuch ist Markt- und Kompetenzführer in vielen Bereichen und bietet seinen Kunden anwendungsspezifische und hochwertige Problemlösungen für ihre Luft- und Umweltthemen.