Deutsch Englisch Russisch 13.03.2010

Sichteranlagen

Scheuch-Wind-Sichter für Fasern

Seine Bauform mit internen Leit- und Verteileinrichtungen gewährleistet eine homogene Luft- und Materialaufteilung und somit eine effiziente Trennwirkung. Über externe Regelorgane werden Luftaufteilung und Luftgeschwindigkeit den unterschiedlichen Betriebsbedingungen angepasst. Auch die Luftführung (Umluft, Abluft) kann nach Bedarf frei gewählt werden. Somit kann der Investitions- und Energieaufwand für Luft-Konditionierung und Nachentstaubung minimiert werden.

Die Installation des Sichters SWSF erfolgt zwischen Fasertrockner und Formstation. Die Fasern werden dosiert über eine Schnecken- oder Bandwaage und eine zwischengeschaltete Zellenradschleuse in den Sichter SWSF eingebracht. Stachelwalzen haben nun die Aufgabe, den Materialstrom über den Querschnitt gleichmäßig zu verteilen, aufzulockern und weiterzufördern. Der Faserstrom gelangt so in den eigentlichen Sichterraum. Ein seitlich nach oben gerichteter Luftstrom erfasst die Fasern.

Ein zweiter Luftstrom von unten wirkt der Abwärtsbewegung der Fasern entgegen und bildet einen Luftvorhang. Nur Teilchen mit höherer Sinkgeschwindigkeit als die des aufsteigenden Luftstromes fallen nach unten. Über eine Schnecke werden sie einer Schleuse zugeführt und ausgetragen. Teilchen (Fasern) mit geringerer Sinkgeschwindigkeit verlassen - vom Luftstrom getragen - über die Austrittsöffnung den Sichter. Sie werden pneumatisch zu einem Zyklon gefördert, abgeschieden und der Formstation zugeführt.

Scheuch-Sandsichter

Aufgabe des Sandsichters ist es, den Füller-Anteil im Sand (Feinststaubanteil mit einer Korngröße von < 0,090 mm) auf das gewünschte Maß zu reduzieren. Die Schwierigkeit liegt dabei vor allem im Auflösen der Agglomerate; das heißt den Feinanteil vom Grobanteil abzulösen, um eine saubere Trennung im Sichter überhaupt ermöglichen zu können.

Der Trennvorgang erfolgt daher in zwei Stufen:
• Der Sandsichter wird von oben mit dem Material beschickt, das über mehrere Kaskaden nach unten fließt. Die zum Sichten benötigte Luft wird von unten angesaugt und im Querstrom mittels der als Düsen dienenden Kaskaden mit hoher Geschwindigkeit durch das Material geblasen. Dadurch werden hohe Scherkräfte erzeugt, welche das Feinstkorn vom Grobkorn lösen.

• In weiterer Folge ist von Bedeutung, eine gleichmäßige Aufwärtsströmung zu erzielen, um eine Schwerkrafttrennung vornehmen zu können. Dabei fällt das Grobkorn unten aus dem Sichter, während das Feinstkorn mit der Luftströmung nach oben mitgenommen, ausgetragen und einer Entstaubungsanlage zugeführt wird.
Der besondere Vorteil der Neuentwicklung von Scheuch ist die hervorragende Trennleistung mit variabel einstellbarer Entfüllerung, z.B. von 25 % Füller-Anteil auf 10 % oder falls gewünscht auch auf geringere Anteile bis etwa 5 %. Die Entfüllerung erfolgt dabei mit geringem Überkornanteil. Alle Sichter-Varianten von Scheuch auf einen Blick
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