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Pneumatische Förderanlagen

Sicherer und zuverlässiger Materialtransport

Pneumatische Fördersysteme sind sehr sicher und zuverlässig und, da kaum mechanische und sich bewegende Teile vorhanden sind, nahezu wartungs- und verschleißfrei.

Im Wesentlichen unterscheidet man zwei Ausführungen: Die Niederdruck- bzw. Dünnstromförderung per Radialventilator als Verdichter und die HD-Förderanlage bzw. Dichtstromförderung mittels eines Drehkolbengebläses. HD-Anlagen sind prädestiniert für den Einsatz von Fördermengen zwischen 1 und 100 t/h, Reichweiten bis 1.500 m und Nennweiten zwischen 88 und 500 mm.

Unsere Lösungen
Hochdruckförderanlagen

Hochdruckförderanlagen

Für längere Förderwege und höhere Materialfrachten

Je länger die Material-Förderwege und je höher die Materialfrachten werden, umso mehr Kriterien sprechen für den Einsatz von Hochdruckförderanlagen. Die wichtigsten Komponenten dieser Ausführung sind das Drehkolbengebläse mit hohem Wirkungsgrad bei geringen Energiekosten, S-Schleusen oder Messerschleusen. Die Injektoren sichern auch bei hohen Materialmengen einen geringen Energieaufwand für die Antriebsleistung. Dickwandige Stahlrohre und Krümmer mit Verschleißschutz sorgen für lange Standzeiten. HD-Anlagen sind prädestiniert für den Einsatz für Fördermengen von 1 - 100 t/h, Förderanlagen bis 1.500 m Reichweite und Nennweiten zwischen 88 und 500 mm.

Niederdruckfürderanlagen

Niederdruckförderanlagen

1. Kreisprozessanlage (Ringleitung) ohne Abscheider:

Zu empfehlen für kleinere Materialmengen und kürzere Förderdistanzen. Die Abluft wird wieder als Förderluft verwendet. Für diese Ausführung sprechen die niedrigen Investitionskosten, keine Abluft und somit kein Filter erforderlich, mit Direkteinblasung in Silo bzw. Container. Eine Entkopplung ist aus Sicherheitsgründen erforderlich.

2. Kreisprozessanlage (Ringleitung), Fliehkraftabscheider und Zellenradschleuse:

Dieses System wird eingesetzt für größere Materialmengen und kurze Förderdistanzen. Es gelten die gleichen Vorteile wie zuvor. Außerdem ist die Anlage durch die Zellenradschleuse entkoppelt.

3. Mit filterndem Abscheider:

Für große Materialmengen und lange Förderwege das wirtschaftlichste System. Als Abscheider kommen entweder ein Siloeinbaufilter in Frage, dessen Gehäusefestigkeit dem Silo-Innendruck zu entsprechen hat bzw. ein Schlauchfilter mit einer Schleuse zur Entkopplung.

Während bei der ersten Variante die geringeren Investitionskosten dafür sprechen bei dem Nachteil des Überdruckes im Silo, hat die zweite Variante einen entkoppelten Materialaustrag und ein druckloses Verhältnis im Silo.

Referenzen

SABA

Langboard, Georgia (USA)

Nach der Besichtigung einiger Anlagen schloss Langboard daraus, dass dies eine bewährte und wirtschaftliche Lösung für die MACT-Anforderungen (Maximum Achievable Control Technology) ist bei wesentlich geringerem Platzbedarf als die anderen Bio-Filtersysteme benötigen. Langboard MDF betreibt eine Pressenlinie mit Faserzufuhr von drei direkt beheizten MDF-Stromrohrtrocknern. Neben der Reinigung der Trocknerabgase werden auch die Pressenabgase über den Biowäscher SABA einer Endreinigung unterzogen. Die Erwartungen wurden absolut erfüllt. Das System ist sehr kompakt und sehr zuverlässig. Die MACT-Anforderungen wurden auf Anhieb leicht erreicht und ließen sich sogar noch auf eine hervorragende Abscheideleistung von über 95 % steigern. Außerdem ist feststellbar, dass der niedrige Druckverlust im System hilft, mit weniger Energie auszukommen.

Mit dieser umweltfreundlichen Technologie leistet Scheuch einen Beitrag zur Vermeidung von Treibhausgasemissionen. Dies ist für Langboard sehr wichtig, seit die EPA in den USA CO2 als erheblich schädlichen Schadstoff eingestuft hat. Langboard MDF emittiert deutlich weniger CO2 als eine vergleichbare Anlage, die einen regenerativen thermischen Oxidizer verwendet.

Fasersichter

Starwood, Inegöl (TR)

Da das bei Starwood in Inegöl/Türkei bestehende Fasersichtersystem die hohen Anforderungen für die Produktion von nur 1,5 mm starken Platten nicht erfüllen konnte, wurde Scheuch mit der Lieferung von zwei neuen patentierten Fasersichtern für je 70.000 Bm³/h inkl. Zyklone, Schleusen und Ventilatoren beauftragt.

Nach der Inbetriebnahme hat der Vize-Präsident von Starwood, Hüseyin Yildiz, gerne seine Zufriedenheit geäußert. „… Vor der Umstellung mussten wir laufend über die Qualität der Platten sprechen und überlegen, was wir im Prozess, insbesondere beim Sichter, optimieren könnten. Diese Diskussionen haben sich seither erübrigt. Unsere Qualität für die Dünn-MDF und auch für die dickeren Platten bis 8 mm hat sich sehr deutlich verbessert. Wir konnten zudem auch die Kapazität um 10 % steigern. Aus meiner Sicht bin ich sehr zufrieden. Wir haben jetzt das umgesetzt, was wir gleich von Anfang an hätten tun sollen.“ Sowohl für die Spanplatten- als auch die MDF-Linie lieferte Scheuch jeweils ein Absaug- und Reinigungssystem SAP für die Pressenabluft mit einer stündlichen Leistung von 95.000 Bm³. Ein Nass-Elektrofilter SEKA 21, das hervorragende Werte bei einer Messung im September 2010 erzielte, ist mit einer Wärmeauskopplung von 4 MW ausgestattet.

Life Cycle Costs

Egger, Radauti (RO)

Zur Pressenabsaugung wurde das Scheuch-System SAP 90 in aktuellstem Design eingesetzt. Bei diesem Verfahren handelt es sich um eine Eigenentwicklung, die sich zwischenzeitlich in 40 Anlagen in der internationalen Span-, MDF- und OSB-Plattenindustrie bewährt hat.

Das Pressenabsaugsystem SAP ist ein Verfahren mit Nassabscheidung. Durch speziell gestaltete Hauben ist eine gute Erfassung der Abluft sichergestellt. Aufgrund der Eindüsung von Kreislaufwasser direkt an der Absaugstelle – die sogenannte Vorbenetzung – werden Anbackungen im Rohrsystem minimiert und die Anlage sauber gehalten. Mittels Nasswäscher werden Feststoffe wie Paraffin und Staub im Rohrsystem abgeschieden. Ein speziell konzipierter Abscheider entfernt effizient mitgerissene Flüssigkeitstropfen sowie Feststoffe, speziell entwickelte Aggregate übernehmen die Feststofftrennung und –austragung – und somit die Prozesswasserreinigung.

Dieses technisch hochwertige Anlagenkonzept wurde gemeinsam „im Rekordtempo“ geplant und umgesetzt. OSB-typische Problemzonen wurden bereits in der Auslegungs- und Konzeptphase berücksichtigt, spezifische EGGER-Standards eingehalten und vorhandene Energiepotenziale bestmöglich mit individuellen Lösungen zur Energieeinsparung genutzt.

Höhere Kapazität durch neues Entstaubungs- und Materialfördersystem

Classen, Baruth (D)

Für Classen, einen der führenden Hersteller von Laminatfußböden, hat Scheuch kürzlich ein Gesamtkonzept für die Entstaubung der Produktionsanlagen und den Explosionsschutz umgesetzt. Der Mehrwert für den Betreiber: Der Standort wurde produktiver.

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Kontakt

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Sekretariat Tel.: +43 7752 905-5172
Fax.: +43 7752 905-65172

i.haidinger@scheuch.com

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Fax.: +43 7752 905-65261

c.straif@scheuch.com

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t.kreuzhuber@scheuch.com

Rolf Strotbek
Verkauf Southwest Germany Office Tel.: +49 7183 930-500
Fax.: +49 7183 930-501

r.strotbek@scheuch.com

Andreas Köck
Managing Director Scheuch ASIA Tel.: +7 495 960 16 10


A.Koeck@scheuch.com

Scheuch GmbH, Weierfing 68, A-4971 Aurolzmünster, Tel.: +43 77 52 905-0, Fax: -65000, E-Mail: office@scheuch.com

Wir liefern Anlagen
für die Luftreinhaltung

Innovative Luft- und Umwelttechnik im industriellen Bereich ist seit über 50 Jahren die Domäne von Scheuch. Ob Absaugung, Entstaubung, Förderung, Rauchgasreinigung oder Anlagenbau, Scheuch ist Markt- und Kompetenzführer in vielen Bereichen und bietet seinen Kunden anwendungsspezifische und hochwertige Problemlösungen für ihre Luft- und Umweltthemen.