METALL INDUSTRIE

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AKTUELLES

Sekundärerfassung von Abluft in der Metallindustrie

Bei der Erzeugung und Verarbeitung  von Metallen entstehen üblicherweise beträchtliche Abluftvolumenströme mit entsprechender Energie- und Schadstoffbelastung. Nicht alle Prozesse und Behandlungsschritte in diesem Industriesektor können absaugtechnisch direkt gekoppelt bzw. eingehaust werden. Die Emissionen (Staub, Abwärme, gasförmige Stoffe) müssen dann sekundär, also nicht direkt am Entstehungsort, erfasst werden, um die gewünschte Luftbeschaffenheit im Arbeitsplatzbereich bzw. in der betroffenen Umgebung zu erreichen. Die damit verbundene Verdünnung des Emissionsstromes bestimmt den notwendigen Erfassungsstrom und damit direkt die Investitions- und Betriebskosten der Entstaubungsanlage.

In der Praxis werden Absaugsysteme möglichst zielkostenorientiert konzipiert – der  Einsatz lufttechnischer Maßnahmen kann aber nur dann wirksam und wirtschaftlich erfolgen, wenn die jeweiligen Emissionsquellen ausreichend bekannt sind und Erfassungseinrichtungen, Luftführung und Anlagen zur Abluftreinigung bestmöglich aufeinander abgestimmt sind, d. h. wenn sie ganzheitlich konzipiert, ausgewählt und bemessen werden. Zur Optimierung der Erfassung sekundärer Abluftströme – verbunden mit der Wirkungsgradsteigerung der gesamten Entstaubungsanlage – haben wir ein umfangreiches F&E-Projekt gestartet.

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